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Smartphones
01/28/2012

Neue Android-Malware infiziert Millionen User

Eine neue Schadsoftware könnte bis zu fünf Millionen Geräte infiziert haben. Experten von Symantec sprechen vom bislang umfangreichsten Malware-Befall durch den Android-Market, das Sicherheitsunternehmen Lookout widerspricht dem aber.

Die Malware "Android.Counterclank" ist laut den Sicherheitsexperten von Symantec in 13 verschiedenen Apps von drei verschiedenen Entwicklern versteckt. Betroffene Programme sind etwa "Sexy Girls Puzzle" oder "Counter Strike Ground Force." Viele der infizierten Apps sind noch immer im Market erhältlich, Symantec hat eine Liste der betroffener Programme veröffentlicht.

Es handelt sich dabei um neu entwickelte Programme, also keine infizierten Versionen legitimer Apps, wie es in der Vergangenheit immer wieder vorkam. Insgesamt haben laut den Experten bis zu fünf Millionen Nutzer die Software heruntergeladen. "Es handelt sich bislang um den größten Malware-Ausbruch am Android Market", wie Kevin Haley von Symantec mitteilt.

Android.Couterclank ist ein Trojaner, der persönliche Informationen auf dem Smartphone sammelt. Außerdem modifiziert der Virus die Browser-Startseite und blendet ungewünschte Werbung ein. Der Trojaner ist eine modifizierte Version der Schadsoftware Android.Tonclank, die im Juni 2011 entdeckt wurde.

Zwar verlangen die schadhaften Apps ungewöhnlich viele Freigaben von dem User, das scheint aber viele nicht davon abgehalten zu haben, sie zu installieren. Symantec hat Google laut eigenen Angaben bereits über den Befall informiert.

Lookout Security: "Keine Malware"
Die Sicherheitsexperten von Lookout Mobile Security, die auch die gleichnamige App entwickeln, haben sich ebenfalls zu Android.Counterclank zu Wort gemeldet. Laut Lookout handle es sich bei dabei um keine Malware, sondern um Software zur "aggressiven Werbung".

In einem Blogeintrag halten sie fest, dass die Anwendungen ihren Untersuchungen zufolge nicht bösartig seien. Problematisch sei zwar die Tatsache, dass die Software Lesezeichen im Browser erstellen kann, das genüge aber nicht, um sie als Malware einzustufen. Trotzdem sollen User die Problematik ernst nehmen.

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