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Update

Neue Foursquare-App schlägt Check-ins vor

Wie andere, ehemals gehypte Start-ups sucht Foursquare langsam, aber sicher nach einem geeigneten Geschäftsmodell. Zudem läuft das Unternehmen Gefahr, vom gefeierten Internet-Star vor zwei Jahren auf ein Nebengleis der medialen und User-Aufmerksamkeit zu rutschen. Eine für Sommer geplante, weitere Überarbeitung soll Firmen die entgeltliche Möglichkeit geben, ihre Locations stärker über Foursquare zu bewerben.

Aufgeräumter und bildlastiger
Beim Redesign hat Foursquare den Fokus auf eine stärkere Visualisierung gelegt. Fotos werden prominent in den Mittelpunkt der App gerückt, und auch die nach Interessen sortierten Empfehlungen sind grafisch schick ins Szene gesetzt. Dem Konzept der neuen Schlichtheit folgend, gibt es in der unteren Leiste nur mehr drei Tabs bzw. Buttons – Freunde, Explore und das eigene Profil. Der Check-in-Knopf wanderte nach oben rechts. Um den sozialen Aspekt zu stärken, kann praktisch alles und jedes mit Herz-Button positiv belegt werden.

Eine weitere Neuerung ist, dass Foursquare Tipps und Check-in-Vorschläge nun auch nach Parametern wie Uhrzeit adaptiert. Durch Millionen von Check-ins wisse Foursquare mittlerweile, was die besten Resultate für einen bestimmten Zeitpunkt seien, teilte das Unternehmen mit. Ruft man die App etwa am Sonntag früh auf, schlägt Foursquare vor, wo man lecker frühstücken kann. Auch Wetterdaten sollen automatisiert einbezogen werden. Steigt das Thermometer und die Sonne scheint, wird das nächste Freibad prominent angezeigt.

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