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06.01.2014

Schwinn CycleNav: Fahrradlicht mit Navi-Funktion

Das Fahrrad-Navi bekommt über ein Smartphone eine Route zugewiesen und lenkt den Fahrradfahrer per leuchtenden Pfeilen und Ansagen in die richtige Richtung.

Äußerlich ähnlet das CycleNav, das im Vorfeld der Elektronikmesse CES präsentiert wurde, einem gewöhnlichen Front-Scheinwerfer für Fahrräder und lässt sich auch dementsprechend einfach an der Lenkstange montieren. Das Gerät ist während der Fahrt mit dem Smartphone verbunden und bekommt über eine eigens kreierte App Infos zur Route, die man zuvor programmiert hat. Während der Fahrt zeigt es Anweisungen zum Abbiegen durch leuchtende Pfeile an der Oberseite an. Außerdem sagt eine Stimme über den integrierten Lautsprecher, wann man wo einbiegen muss.

CycleNav in Bildern

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Schwinn CycleNav

Schwinn CycleNav

Schwinn CycleNav

Schwinn CycleNav

Passend zum simpel gehaltenen Konzept ist auch der Aufbau des CycleNav. Abgesehen von den leuchtenden LEDs und dem Lautsprecher ist lediglich ein Bluetooth-Adapter vorhanden, über den das Navi mit dem Smartphone kommuniziert. Sämtliche Rechenarbeit sowie GPS-Lokalisierung übernimmt das Smartphone. Im futurezone-Hands-On macht das Gerät zwar keinen besonders hochwertigen Eindruck, da es fast ausschließlich aus Plastik besteht. Bei einem Preis von 60 US-Dollar kann man aber wohl darüber hinwegesehen.

Derzeit gibt es zwar eine Reihe von verschiedenen Smartphone-Halterungen für Fahrräder, in der Praxis ist deren Einsatz aber laut Schwinn nicht immer unproblematisch. So bestehe etwa die Gefahr, dass das teure Handy während der Fahrt auf die Straße fällt. Auch bei widrigen Wetterbedingungen wie Regen oder Schnee ist eher davon abzuraten, sein Handy auf die Lenkstange seines Fahrrades zu montieren.

Die notwendige App greift auf Kartendaten von OpenStreetMap zu und ist derzeit lediglich für Android verfügbar. Vorerst wird das CycleNav lediglich in den USA nutzbar und bei der Supermarktkette Walmart erhältlich sein. Laut den Machern arbeite man derzeit aber daran, auch europäische Kartendaten in die App zu integrieren und das CycleNav auch auf dieser Seite des Atlantiks zu verkaufen. Einen Zeitplan oder geplanten Preis gibt es hierfür allerdings noch nicht.