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CES 2017 Smartes Bett wärmt die Füße und hilft gegen Schnarchen.

Smartes Bett Sleep Number 360
Smartes Bett Sleep Number 360 - Foto: Sleep Number
Das 360 smart bed von Sleep Number passt sich automatisch an die Liegeposition an und zeichnet Daten über die Schlafqualität auf.

Ein Bett, das sich an die Schlafgewohnheiten des Nutzers anpasst, nach vordefinierten Zonen beheizt werden kann, Daten über den Schlaf aufzeichnet, per App gesteuert werden kann und sogar automatisch gegen Schnarchen helfen will - ein solches Bett hat das US-Unternehmen Sleep Number auf der CES in Las Vegas vorgestellt.

360 smart bed, so der Name des intelligenten Bettes, sieht man von Außen nicht an, was in ihm steckt. Legt man sich drauf, ist es eine richtig angenehme Matratze. Zückt man aber das Smartphone und steuert die Sleep-Number-App an, wird klar, warum das smart bed mehrere tausend Dollar kosten wird.

Nie mehr schnarchen

Mit der Smartphone-App, die per Bluetooth mit dem Bett verbunden ist, kann der Härtegrad der Matratze eingestellt werden. Dreht man sich im Schlaf auf die Seite, registrieren Sensoren die Bewegung und die Matratze passt sich automatisch an die neue Liegeposition an. Das Queensize-Bett ist in zwei Matratzen aufgeteilt, sodass zwei Personen das Bett nach ihren Wünschen konfigurieren können.

Die Sensoren zeichnen Schlafdauer, die Dauer die man nachts außerhalb des Bettes verbringt, Herzschlag pro Minute sowie Atemzüge pro Minute auf und erkennen, wie tief jemand schläft. Sie sollen auch unterscheiden können, ob man schlafend oder munter im Bett liegt. Beginnt man etwa zu schnarchen, wird der Kopfteil des Bettes sanft angehoben, in der Hoffnung dass das Schnarchen ein Ende hat.

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Foto: Sleep Number

Nie wieder kalte Füße

Die App, in der die Schlafdaten gesammelt werden, lässt sich beispielsweise auch mit Fitbit oder Nest verbinden. Auf diese Weise will Sleep Number noch mehr über die Nutzer herausfinden, damit das smarte Bett noch genauer auf die Gewohnheiten der Nutzer reagieren kann. Am Fußende ist eine Heizung integriert, die sich rechtzeitig bevor der Nutzer für gewöhnlich zu Bett geht, einschaltet.

Muss man nachts auf die Toilette oder nach den Kindern schauen, schaltet sich automatisch ein Licht ein, das sich unter dem smart beds befindet. Legt man sich wieder hin, geht das Licht aus. Die Weckfunktion des intelligenten Bettes berücksichtigt die Schlafqualität, sodass die Nutzer zu einem Zeitpunkt geweckt werden wenn sie gerade einen leichten Schlaf haben.

Das Model des smarten Bettes, das am Rande der CES ausgestellt wurde, diente lediglich zu Demonstrationszwecken. Es war nicht eingeschaltet und so konnten wir weder die Funktionen des Bettes noch die Funktionen der App ausprobieren.

Nicht in Europa

Im Laufe des Jahres soll das 360 smart bed auf den Markt kommen. Preise wurden noch nicht genannt. Nimmt man das aktuelle Queensize-Flaggschiff von Sleep Number, das 5900 US-Dollar kostet, ist also mit einem Preis jenseits von mindestens 6000 US-Dollar zu rechnen. Erhältlich sind die Sleep-Number-Betten derzeit nur in den USA. Ein Verkauf nach Europa ist vorerst nicht geplant.

(futurezone) Erstellt am 09.01.2017, 06:00

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