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08.01.2014

Smartphone Huawei Ascend Mate 2 lädt andere Handys auf

Der chinesische Konzern hat im Rahmen der CES sein neues Phablet-Flaggschiff vorgestellt. Die futurezone hat es angetestet.

Das Ascend Mate 2 ist der Nachfolger des ersten Mate, das im Rahmen der letztjährigen CES vorgestellt wurde. Nachgebessert hat der Konzern unter anderem beim Gehäuse. Das Mate 2 hat laut Huawei-Consumer-CEO Richard Yu das beste Gehäuse-Display-Verhältnis seiner Klasse. Demnach wurde der sogenannte Dead Space reduziert, 79 Prozent der Vorderseite macht das Display aus. Dadurch soll es laut dem Konzern auch möglich sein, mit dem Daumen einen Großteil des Displays komfortabel zu erreichen.

Huawei Ascend Mate 2 in Bildern

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Huawei Ascend Mate 2

Huawei Ascend Mate 2

Huawei Ascend Mate 2

Huawei Ascend Mate 2

Huawei Ascend Mate 2

Huawei Ascend Mate 2

Huawei Ascend Mate 2

Huawei Ascend Mate 2

In der Praxis merkt man zwar, dass das Display einen angenehm großen Teil der Front ausmacht, vom Bediengefühl her, ist im Vergleich zu anderen Phablets kaum ein Unterschied zu merken. Mit dem Daumen ist es nicht möglich, das gesamte 6,2-Zoll-Display zu erreichen.

Gehäuse

Die Verarbeitung macht im Vergleich zu früheren Huawei-Smartphones einen guten Eindruck. Zwar besteht die Rückseite nach wie vor aus Plastik, wirkt jedoch nicht weniger stabil als etwa Samsungs Galaxy-Serie.

Im Sachen Spezifikationen ist das Mate 2 nicht ganz High-End. So arbeitet im Inneren eine Snapdragon QuadCore-CPU mit einer Taktrate von 1,6 GHz, die von zwei GB RAM unterstützt wird.

Besonders stark ist der Akku ausgefallen, dessen Kapazität 4050mAh beträgt. In Verbindung mit softwareseitigen Energiespar-Features soll man laut Huawei bei starker Nutzung zwei Tage ohne Steckdose durchkommen. Laut Yu kann man das Handy außerdem als externes Akku-Pack nutzen und somit auch andere Smartphones über den Mate-2-Akku aufladen. Ein Kabel dafür wird von Huawei sogar mitgeliefert.

Selfie-tauglich

Besondere Aufmerksamkeit hat Huawei auch der Front-Kamera des Mate 2 gewidmet. Die Auflösung jener beträgt 5 Megapixel bei einer maximalen Blende von f2,4. Grund dafür ist laut dem Konzern, dass Menschen sehr gerne Selfies machen. Um die Selbstporträts besonders gut aussehen zu lassen gibt es eine Reihe von Software-Spielereien, wie Panorama-Selfie und eine Gesichtsverschönerung in zehn Stufen.

Die Panorama-Selfies funktionieren in der Praxis durchaus ordentlich, ist im Grunde aber nicht viel anders, als die Schwenkpanorama-Funktion der Hauptkamera. Die Foto-Qualität der Front-Kamera ist im Vergleich zu anderen Handys auch in der Praxis beeindruckend.

Damit man bei den Selfies in die richtige Richtung schaut, hat Huawei eine clevere Software-Funktion integriert. So öffnet sich beim Schießen eines Selfies ein "Magical Window" in der rechten oberen Seite des Displays, dort, wo die Kamera eingebaut ist. In dem Fenster sieht man den Bildausschnitt, den man fotografiert. Richtet man seine Augen auf dieses Fenster, richtet man es auch in Richtung Kamera, was dazu führt, dass man auf den Fotos einen natürlicheren Blick hat.