© Thomas Prenner

Eingabegeräte
11/19/2011

Spartanisch: Logitech Wireless Touchpad im Test

Logitech will mit seinem Wireless Touchpad die typische Notebook-Steuerung auf den Desktop PC bringen. Das Eingabegerät funktioniert vom Prinzip her, wie ein gewöhnliches Touchpad in einem Notebook. Apple und Speedlink bieten etwa solche Geräte an. Die futurezone hat das neue Wireless Touchpad getestet.

von Thomas Prenner

Logitech versucht sich mit seinem Touchpad auf einem Feld, das Apple bereits vor einiger Zeit mit seinem Magic Trackpad erschlossen hat. Auch Speedlink hat bereits ein ähnliches Gerät vorgestellt. Microsoft versuchte vor kurzem mit seiner TouchMouse (die fututrezone hat es

) das Prinzip Maus und berührungsempfindliche Oberfläche zu vereinen. Logitech wählt nun einen konservativeren Ansatz.

Äußerer Eindruck
Das TouchPad besteht ausschließlich aus Plastik, wirkt aber trotzdem gut verbaut und stabil. Einzig die weiße Unterseite macht den Eindruck, als wäre sie sehr anfällig für Kratzer. Insgesamt ist das Äußere sehr spartanisch gehalten, an der Unterseite findet sich neben dem Logitech-Logo nur das Batteriefach und der Power Schalter.

Die berührungsempfindliche Seite an der Oberfläche ist rund 9,5 Zentimeter breit und sieben Zentimeter hoch. Darunter befinden sich die beiden Maustasten, dazwischen eine Status-LED. Das Pad steht auf vier Gummifüßen fix auf der jeweiligen Oberfläche, die Höhe oder der Winkel lässt sich vom Nutzer nichts verändern oder anpassen.

Logitech Wireless Touchpad

Logitech Wireless Touchpad

Logitech Wireless Touchpad

Logitech Wireless Touchpad

Inbetriebnahme
Für den Betrieb benötigt das Touchpad zwei AA Batterien, die im Lieferumfang enthalten sind. Die Inbetriebnahme erforderte keine großen Anstrengungen, es muss nur der beliegende Unifying-Empfänger (über den auch andere Logitech-Geräte mit dem Computer verbunden werden können) an den PC angeschlossen und das Gerät eingeschaltet werden. Einige Augenblicke später war das Touchpad betriebsbereit, eine Treiberinstallation war nicht notwendig.

Logitech gibt in der Kompatiblitätsliste nur Windows 7 an, im Test konnte das Touchpad aber auch problemlos unter Windows XP genutzt werden.

Die Bedienung
So wie das Äußere ist auch die Bedienung spartanisch gehalten. Abgesehen von dem Bewegen des Mauszeigers ist das Touchpad noch mulitouch-fähig. So kann man etwa in einem Fenster scrollen, wenn man mit zwei Finger (entweder horizontal oder vertikal) über die Oberfläche streicht. Mit drei Fingern hat man eine Vor- und Zurückfunktion für Webseiten.

Wenn man mit vier Fingern nach oben streicht, kann man zwischen laufenden Anwendungen wechseln, diese Funktion entspricht der Tastenkombination Alt+Tabulator. Streicht man mit vier Fingern nach unten werden alle Fenster minimiert, streicht man ein zweites Mal nach unten werden wieder wieder alle maximiert.

Unter Windows 7 existiert noch eine weitere Zusatzfunktion: Streicht man mit vier Fingern nach links oder rechts dockt sich das aktive Fenster am linken beziehungsweise rechten Bildschirmrand an. Insgesamt funktionieren die Bedienung flüssig, schnell und durchwegs gut, Zeigergeschwindigkeit und ähnliches können über Logitechs SetPoint-Software modifiziert werden.

Fazit
Das Touchpad hält exakt das, was es verspricht. Die Bedienung über die große Touch-Oberfläche funktioniert gut. Besonders das Surfen macht mit dem Touchpad Freude und funktioniert wie es soll. Besonders im Vergleich zu konventionellen Notebook-Touchpads reagiert es weit besser und schneller. Auch die größere Oberfläche trägt zum Bedienkomfort bei. Dass die Standfüße nicht angepasst werden können, fällt in der Nutzung nicht störend auf.

Freunde des Konzepts der Touchpad-Bedienung werden mit dem Wireless Touchpad jedenfalls ihre Freude haben. Ganz billig ist das Touchpad nicht - die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei knapp 50 Euro.

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