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26.10.2016

Surface Studio: Microsoft zeigt dünnsten All-in-One-PC

Microsoft erweitert sein Surface-Portfolio und bringt mit dem Studio den dünnsten All-in-One-PC auf den Markt. Ähnlich wie das Surface Book kommt es mit flexiblem Scharnier.

Microsoft hat im Rahmen seines Windows-Events in New York ein neues Produkt der Surface-Reihe vorgestellt. Das Surface Studio ist laut Microsoft der dünnste All-in-One-PC der Welt und verfügt über einen 28 Zoll großes PixelSense-Display, dessen Rahmen lediglich 12,5 Millimeter dünn ist. Ähnlich wie beim Surface will man mit Flexibilität punkten. Die beiden Arme auf der Rückseite sind flexibel, sodass der Bildschirm frei gesenkt und angehoben sowie auf einen Winkel von bis zu 20 Grad gebracht werden kann. So kann man, wie auf einer Zeichenfläche, frei auf dem Touchscreen mit den Fingern oder dem Surface Pen arbeiten.

Der Pen wird beim Surface Studio durch das Surface Dial ergänzt. Dieses zusätzliche Eingabegerät ermöglicht das schnelle Auswählen von verschiedenen Funktionen, beispielsweise Farben oder Pinselstärken. Dazu muss lediglich das Puck-förmige Eingabegerät gedreht werden. Es kann allerdings auch für verschiedene andere Funktionen verwendet werden, beispielsweise um die letzten Eingaben rückgängig zu machen oder um zu zoomen.

Hochauflösend und hohe Farbtreue

Die Auflösung des Bildschirms wurde bislang noch nicht bekannt gegeben, allerdings kann das Display laut Microsoft 13,5 Millionen Pixel darstellen - rund 63 Prozent Pixel mehr als bei einem 4K-Bildschirm. Damit kommt man auf eine Pixeldichte von 192 ppi (Pixel per inch). Wie bei anderen Surface-Geräten beträgt das Bildverhältnis 3:2 statt dem branchenüblichen 16:9.

Surface Studio in Bildern

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Microsoft Surface Studio

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Wie Apple setzt Microsoft auf den Farbraum DCI-P3, um natürlichere Farbdarstellung zu ermöglichen. Microsoft bezeichnet die Technologie als „True Color“. Um Videochat zu ermöglichen, wurde zudem eine Webcam mit Mikrofon verbaut, die zudem das Log-In per Windows Hello und Cortana unterstützen soll.

Flotte Hardware im Standfuß

Im Inneren verrichtet ein Intel Core i7 der aktuellen Kaby-Lake-Generation seine Arbeit und wird dabei von einer Nvidia Geforce 980M, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie einer zwei Terabyte großen Hybrid-Festplatte unterstützt. Für die Kühlung der Hardware sind insgesamt drei Lüfter zuständig.

Die komplette Hardware inklusive Stereo-Lautsprechern mit Dolby-Audio-Zertifizierung ist im relativ schmalen Standfuß des Surface Studio verbaut. Auf der Rückseite befinden sich neben einem Audio-Ausgang auch vier USB-3.0-Ports, ein Ethernet- und ein Mini-DisplayPort-Anschluss sowie ein SD-Kartenleser.

Das Surface Studio kann ab sofort vorbestellt werden, in den USA wird es ab 2999 US-Dollar angeboten. Der All-in-One-PC soll in limitierter Stückzahl zum Weihnachtsgeschäft ausgeliefert werden. Ob es auch in Österreich und Deutschland erhältlich sein wird, ist vorerst unklar.

Schnelleres Surface Book vorgestellt

Neben dem Surface Studio wurde auch eine neue Version des Surface Book vorgestellt. Der MacBook-Pro-Konkurrent ist nun auch mit dem Intel Core i7 der neuesten Generation verfügbar und soll dank einer neuen GPU doppelt so viel Grafikleistung wie zuvor liefern.

Dazu musste allerdings das Gehäuse umgebaut und ein zweiter Lüfter verbaut werden. Zudem wurde ein größerer Akku verbaut, der nun bis zu 16 Stunden Laufzeit ermöglichen soll. Laut Microsoft soll es sich beim Surface Book i7 um den schnellsten Laptop in dieser Gewichtsklasse handeln. Es ist ab sofort ab 2399 US-Dollar vorbestellbar.