Produkte
07.06.2018

US-Sammelklage gegen Apple wegen defekter Watch-Displays

Die Kläger behaupten, dass alle Apple-Watch-Modelle unter einem Defekt leiden, der zu kaputten Displays führt.

"Die Uhren haben alle denselben Fehler, der dazu führt, dass die Bildschirme brechen, Risse bekommen oder sich vom Gehäuse lösen. Das geschieht in einigen Fällen schon wenige Tage oder Wochen nach dem Kauf, ohne Zutun des Trägers", heißt es seitens der Kläger, wie Patetly Apple zitiert. Zudem wird Apple vorgeworfen, von Anfang an über das Problem Bescheid gewusst zu haben. Das Unternehmen weise Garantieansprüche in solchen Fällen grundsätzlich ab.

Apple reagiert nicht

"Apple wusste, dass die Uhren fehlerhaft waren, bevor sie überhaupt in den Verkauf kamen. Es gab auch bei jeder neuen Serie Beschwerden von Käufern. Apple hat das aktiv verheimlicht und Kunden nicht darüber informiert. Es scheint eine interne Richtlinie zu geben, die vorschreibt, dass der Fehler verheimlicht wird und Probleme stattdessen auf zufällige Beschädigung geschoben werden", heißt es seitens der Kläger weiter.

Die Sammelklage fordert Schadenersatz in Höhe von fünf Millionen US-Dollar. Apple hat bisher keine Probleme mit Bildschirmen bei seinen Uhren bestätigt. Bei der ersten und zweiten Serie der Apple Watch gab es Ärger mit aufgeblähten Akkus, für die Apple Garantieverlängerungen gewährte. Bei der dritten Serie gab es Streifen auf dem Bildschirm, die ebenfalls für Reklamationen sorgten.