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11.08.2015

Verbogene Geräte: iPhone 6s bekommt härteren Rahmen

Videos, in denen das iPhone 6 mit Kraftanstrengung verbogen werden konnte, sorgten im Vorjahr für große Diskussionen. Apple will beim iPhone 6s ein zweites Bendgate vermeiden.

Beim sonst äußerst erfolgreichen Launch von iPhone 6 und iPhone 6 Plus musste sich Apple mit Videos von verbiegbaren Geräten herumschlagen. Zwar betonte der Konzern, dass es sich dabei um Einzelfälle handle und sich das Gerät nur mit äußerster Kraftanwendung auf im Alltag nicht belastete Gehäusestellen verbiege - hämische Kommentare und die schockierenden Bilder und Videos blieben Apple aber nicht erspart.

Stärkeres, leichteres Aluminium

Mit dem Nachfolgergerät iPhone 6s, das im September vorgestellt wird, will Apple dennoch nichts anbrennen lassen und hat offenbar die besagten Schwachstellen im Gehäuse verstärkt. Darauf deutet jedenfalls ein Video des Blogs Unbox Therapy hin, dessen Autor bereits eine Rückseite des neuen Geräts auftreiben konnte. Beim Powerknopf und den Lautstärke-Tasten ist das Gehäuse nun 1,9 statt 1,1 Millimeter dick. Damit sollte das Gehäuse um einiges stabiler werden.

Trotz des stärkeren Rahmens ist der neue Gehäuserücken des iPhone 6s um zwei Gramm leichter als der des iPhone 6. Das deutet darauf hin, dass Apple beim neuen iPhone leichteres Aluminum der Serie 7000 verwendet, die bereits bei der Apple Watch Sport Edition zum Einsatz kommt. Dabei handelt es sich um ein widerstandsfähigeres Aluminum, das zudem noch leichter als die bisher verwendeten Legierungen ist. Die Pläne waren zuvor bereits in einer Skizze durchgesickert.