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08/21/2019

Volocopter zeigt neues Design für urbanes Flugtaxi

Der VoloCity entspricht neuesten europäischen Sicherheitsstandards für Senkrechtstarter und fliegt 35 Kilometer weit.

Das deutsche Luftfahrtunternehmen Volocopter hat das neueste Design für sein Flugtaxi vorgestellt. Das zweisitzige Fluggerät mit 18 elektrisch betriebenen Rotoren hört auf den Namen VoloCity. Wie seine Vorgänger ist es voll auf den innerstädtischen Passagiertransport ausgelegt. Es weist eine Reichweite von 35 Kilometer und eine Maximalgeschwindigkeit von 110 km/h auf.

Neuester Sicherheitsstandard

"Der VoloCity ist der bislang leistungsfähigste Volocopter. Wir haben ihn gezielt für Urban Air Mobility entwickelt und das Design auf alle Anforderungen der SC-VTOL (category enhanced) abgestimmt, die von der EASA im Juli 2019 veröffentlich wurde", meint Volocopter-CEO Florian Reuter. Er nimmt Bezug auf einen neuen Sicherheitsstandard für Senkrechtsstarter mit Elektroantrieb (eVTOL), der von der europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) im Juli 2019 veröffentlicht wurde.

VoloCity von Volocopter

VoloCity von Volocopter

VoloCity von Volocopter

VoloCity von Volocopter

Urban Air Mobility

"Der VoloCity vereint die Testergebnisse unserer extensiven Flugerprobungsprogramme, die wir in den letzten Jahren durchgeführt haben",  sagt Reuter. "Mit dem VoloCity werden wir unsere ersten kommerziellen Routen eröffnen und damit den Markt für Urban Air Mobility zum Leben erwecken." Das Design des VoloCity sei mit jenem von Start- und Landeplätzen kompatibel, das von Volocopter gemeinsam mit seinem Partner Skyports entwickelt werden. Ein erster Entwurf dafür soll im Herbst in Singapur präsentiert werden, wo Volocopter auch Flüge mit seinem Prototyp durchführen will.

Ökosystem-Entwicklung

Der nächste Testflug des derzeitigen Prototypen Volocopter 2X sei am 14. September in Stuttgart geplant, teilt das Unternehmen mit. Daneben arbeite man intensiv am Konzipieren eines Ökosystems rund um Flugtaxis. Dazu zählen etwa die Integration von eVTOL in Flugsicherungssysteme (ATM) sowie die Entwicklung von geeigneten Boden- und Passagierprozessen gemeinsam mit dem Flughafenbetreiber Fraport.