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07/09/2020

Windows-10-Update sorgt für seltsame Fehlermeldung

"Ihr PC-Einstellungen werden nicht unterstützt". Für das Mai-Update Version 2004 von Windows 10 braucht man gute Nerven.

Dass das Update von Betriebssystemen oft mühsam ist, beweist Microsoft einmal mehr mit Windows 10 Version 2004. Das sogenannte Mai-Update sorgt derzeit bei einigen Usern für Fehlermeldungen. So öffnet sich das Setup-Fenster mit dem Hinweis, dass "dieser PC nicht auf Windows 10 aktualisiert werden kann".

"PC-Einstellungen werden nicht unterstützt"

Die Erklärung fällt dabei äußerst dürftig aus. "Ihre PC-Einstellungen werden von dieser Version von Windows 10 noch nicht unterstützt. Windows Update wird diese Version von Windows 10 automatisch bereitstellen, wenn diese Einstellungen unterstützt werden", heißt es in der seltsamen Fehlermeldung.

Microsoft hat sich offiziell noch nicht dazu geäußert, was hinter der Meldung steckt - also ob veraltete Hardware-Treiber, etwaige Software- und Systemeinstellungen oder überhaupt ein Update-Fehler hinter der Meldung steckt. Im Support-Forum empfiehlt ein Microsoft-Mitarbeiter den Update-Assistenten von Windows 10 zu verwenden, um etwaigen Problemen auf die Spur zu kommen. Auch solle man alle Hardware-Treiber aktualisieren.

Installation nach 30 Prozent abgebrochen

Dem Blog DrWindows zufolge dürfte die Fehlermeldung aber nicht nur auftreten, wenn man das Mai-Update auf Version 2004 manuell forcieren will. Auch über den Assistenten landen Nutzer bei der Fehlermeldung - teilweise auch nachdem das Update bereits vollständig heruntergeladen wurde, wie etwa Winfuture schreibt. Wieder andere Windows-User berichten gar davon, dass der Installationsprozess bereits zu 30 Prozent abgeschlossen war, als die Meldung auftauchte.

Was viele ärgert, ist dass die Fehlermeldung so allgemein gehalten ist und praktisch keinen Hinweis liefert, woran der ganze Vorgang scheitert. Beim Mai-Update wollte Microsoft besonders vorsichtig vorgehen und dieses nur den PCs und Notebooks anbieten, bei denen keinen Probleme zu erwarten sind. Eine künstliche Intelligenz sollte dazu einige Parameter im Hintergrund prüfen. Möglicherweise funktioniert dieser Prozess doch noch nicht so reibungslos wie erhofft.

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