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13.04.2015

Xiaomi Mi4 im Test: Preiswerter Androide mit Schwächen

Mit Rekordabsatzzahlen hat der chinesische Smartphone-Überflieger Xiaomi für Aufsehen gesorgt. Ob das Xiaomi Mi4 hält was es verspricht hat sich die futurezone angesehen.

Das chinesische Technologieunternehmen Xiaomi hat mit seinem fulminanten Aufstieg in den vergangenen Monaten für Furore gesorgt. Beim Smartphone-Verkauf in China hat Xiaomi die bisherige Nummer Eins Samsung überholt. Auch international liegt Xiaomi bereits im Spitzenfeld. Und der Siegeszug soll gerade erst begonnen haben.

Aufgrund von Patentstreitigkeiten werden die Geräte des chinesischen Herstellers in Europa und den USA bisweilen nicht offiziell verkauft. Über Umwege sind Xiaomi-Produkte dennoch erhältlich.

Die futurezone wollte sich ein genaueres Bild des 5-Zoll-Spitzenmodells des chinesischen Technologieunternehmens machen und hat das Mi4 unter die Lupe genommen.

Xiaomi Mi4

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Äußeres

Nimmt man das Xiaomi in Hand fällt einem gleich auf, dass es sich nicht um ein Billig-Smartphone handelt. Der Metallrahmen mit abgerundeten Ecken wirkt hochwertig und erinnert ein wenig an ein iPhone 5 oder an das Samsung Galaxy Alpha beziehungsweise das Galaxy A5. An der Verarbeitung der Materialien gibt es nichts auszusetzen.

Enttäuschend fällt die Rückseite des Mi4 aus. Das Backcover kann entfernt und getauscht werden, wobei zahlreiche Covers in unterschiedlichen Farben zur Verfügung stehen. Zulasten dieser individuellen Anpassbarkeit geht allerdings die Materialqualität. Denn das Plastik der Backcover fühlt sich richtig billig an. Es ist unverständlich, dass im Gegensatz zur sonst so soliden Verarbeitung, die Rückseite aus derart billig wirkendem Plastik besteht.

Damit das Backcover getauscht werden kann, hat Xiaomi dem Gerät einen kleinen Saugnapf beigelegt mit dem sich der Deckel aus den Verankerungen lösen lässt. Ist der Deckel entfernt, kommt der 3080 mAh starke Akku zum Vorschein, der allerdings nicht getauscht werden kann.

Die einzigen haptischen Tasten sind die Volume-Tasten und der Power-Button. Sie sind allesamt auf der rechten Gehäuseseite angebracht und makellos verarbeitet sind. Ebenso der Einschub für die Micro-SIM-Karte, der sich auf der linken Gehäuseseite befindet. Unterhalb des Displays befinden sich die drei Softkeys sowie eine kleine, individuell einstellbare Benachrichtungs-LED.

Anschlüsse

Über einen SD-Card-Slot verfügt das Mi4 nicht. Ebenso wenig ist es NFC-fähig. WLAN beherrscht es in den Standards 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth in der Version 4, außerdem es ist DLNA- und LTE-fähig. Kabelgebundene Datenübertragung und Akku-Laden findet über einen Micro-USB-Anschluss statt.

Da das Mi4 mit einer Infrarotschnittstelle ausgestattet ist, kann es auch als Universalfernbedienung verwendet werden. Das funktioniert auch erstaunlich gut. Allerdings kann es wohl eine herkömmliche Fernbedienung eines TV-Geräts kaum ersetzen, da die Haptik bei Fernbedienungen quasi unersetzlich ist.

In Sachen Sensoren besitzt das Xiaomi-Handy Beschleunigungssensoren, Barometer, Gyrosensor, Näherungssensor und Kompass.

Display

Der 5-Zoll-Bildschirm löst mit 1080 mal 1920 Bildpunkten auf und kommt damit auf eine Pixeldichte von rund 441 ppi. Die Bildschirmqualität spielt ohne weiteres in der obersten Smartphone-Liga mit. Das Display ist gestochen scharf und gibt die Farben auf natürliche Weise wieder. Die Bildschirmhelligkeit ist in der Lage eine sehr gute Lesbarkeit selbst bei direkter Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Das Touchdisplay reagiert angenehmen präzise auf die Eingabegesten.

Äußeren Gefahren ist das Display allerdings quasi schutzlos ausgeliefert. Denn anders als man es von anderen Flaggschiff-Smartphones gewohnt ist, verfügt das Mi4 nicht über Gorilla Glas.

Leistung

Im Inneren des Mi4 befindet sich ein Snapdragon 801 Chipset von Qualcomm mit einem Quadcore 2,5 GHz Prozessor. Der Arbeitsspeicher beträgt 3 GB. Während des Tests wurden keinerlei Leistungsschwächen evident. Das Betriebssystem und sämtliche verwendete Apps ließen sich ohne Verzögerung oder Ruckeln öffnen und bedienen.

Sowohl das Editieren von Fotos und Videos als auch die Wiedergabe von hochauflösendem Videomaterial oder sonstigen Anwendungen, die das Mi4 stark beanspruchen, wurden einwandfrei ohne spürbare Einbußen gemeistert. Unter starker Beanspruchung erwärmt sich die Rückseite des Smartphones relativ stark. Die Wärmeentwicklung wirkt grenzwertig, schränkt aber in der Nutzung nicht weiter ein.

Die Benchmarktests liefern folgende Ergebnisse:

3DMark (Ice Storm Unlimited): 18.093 AnTuTu (Version 5.6.2): 41.067 AndroBench Version 4.0.1 (sequentielles Lesen, sequentielles Schreiben): 224,12 / 42,23 MB/s Quadrant: 22.955

Akku

Hinter dem Backcover kommt der Akku, dessen Kapazität 3080 mAh beträgt, zum Vorschein. Obwohl es den Anschein macht, kann der Akku nicht getauscht werden. Da er aber "nur" in das Gehäuse geklebt ist, ist es unter Umständen wohl möglich den Akku zu entfernen.

Während des Tests hat der Akku einen durchwegs positiven Eindruck hinterlassen. Im gemischten Einsatz- Telefonieren, Webbrowsing, Musik-Streaming, ein bisschen Spielen und ein wenig Videos schauen - musste das Mi4 erst nach über einem Tag an die Steckdose.

Beim AnTuTu Battery Benchmark Test erreichte das Mi4 6451 Punkte.

Kamera

Das Mi4 verfügt über eine 8-MP-Frontkamera und eine 13-MP-Hauptkamera, die mit einem Sony-Exmor-Sensor ausgestattet ist und zur Not von einem kleinen LED-Blitz unterstützt werden kann. Die Blende gibt Xiaomi mit f/1,8 an. ISO, Verschlusszeiten, Fokus und Weißabgleich können auch manuell geregelt werden.

Bilder, die im Refocus-Modus aufgenommen wurden, können im Nachhinein an verschiedenen Punkten scharfgestellt werden. Das funktioniert zwar ohne weiteres, will man allerdings die Bilder an anderer Stelle fokussieren, werden die Bilder nicht wirklich scharf.

Beispielfotos

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Slow-Motion- und Zeitraffer-Videos sind möglich. Videos können mit der Hauptkamera mit einer Auflösung von bis zu 4K aufgenommen werden. Bei Auflösungen von 2160p und 1080p ist die höchst mögliche Framerate 30fps. Bei 720p kommt das Mi4 auf 120fps. Die Frontkamera kann bei 1080p mit 30fps aufnehmen.

Beim Aufnehmen von Selfies versucht die Frontkamera Geschlecht und Alter der erkannten Gesichter zu schätzen. Zum Teil liegt sie dabei halbwegs richtig. Die Sinnhaftigkeit dieses Features sei einmal dahingestellt.

Die Kamera liefert passable Bilder. Die Farben auf einigen Fotos wirken allerdings manchmal etwas ausgewaschen oder übersättigt.

Betriebssystem MIUI

MIUI (ausgesprochen: "Me You I"), das Betriebssystem der Xiaomi-Devices ist eine recht stark veränderte Spielart von Android und ist schon länger verfügbar als das erste Xiaomi-Smartphone. Mittlerweile ist die Entwicklung von MIUI bei Version 6 angelangt, die auf Android 4.4.4 basiert.

Nicht zu übersehen sind die Ähnlichkeiten von MIUI zu iOS. Mit einer Android-Oberfläche hat das auf den ersten Blick nicht mehr viel zu tun. Vor allem das Fehlen des App-Drawers, die Foto- und Kalender-App sowie das Notification-Center und das Schnelleinstellungsmenü, welche beide transluzent gestaltet sind, erinnern an Apples mobiles Betriebssystem. Wie man es allerdings von Android gewohnt ist, lässt sich der Homescreen individuell anpassen, Widgets hinzufügen und Ordner erstellen. Ebenso muss man bei MIUI auf kaum eine zentrale Android-Funktion verzichten.

Die einzelnen Punkte im Einstellungsmenü sind mehr oder weniger im Android-Stil gegliedert, die grafische Aufbereitung sieht allerdings dem Einstellungsmenü unter iOS 7 zum Verwechseln ähnlich. Auch bei Xiaomis Cloud-Lösung namens Mi Cloud sind Ähnlichkeiten zu Apples iCloud nicht von der Hand zu weisen. Die Startseiten der Cloud-Anwendung sehen im Browser ziemlich ähnlich aus.

MIUI Betriebssystem

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Design

MIUI ist bunt und flach und erweist sich im Alltag durchaus als praktisches und flüssig bedienbares Betriebssystem. Es wirkt liebevoll und detailreich und ist mit ansprechenden Animationen gestaltet.

Im Default-Theme haben sämtliche App-Icons dieselbe quadratische Größe. Apps mit nicht-quadratischem Icon-Layout, etwa der Chrome-Browser, YouTube oder der Play Store, werden in die quadratische Icon-Vorlage verpflanzt, wobei der Platz zwischen Rahmen und eigentlichem Icon mit dunkler Hintergrundfarbe aufgefüllt wird. Bei schnellem Durchblättern wirkt das einheitliche Bild zwar ganz ansehnlich, im Grunde ist es aber störend, da die Icons der Apps verzerrt dargestellt werden und daher vielleicht nicht auf den ersten Blick erkannt werden.

Mit und ohne Google Apps

In China werden Xiaomi-Smartphones ohne Google-Dienste ausgeliefert. Diese können allerdings ohne weiteres manuell installiert werden. Außerhalb von China kommt die Ausstattung des Betriebssystems unter anderem auf die Zwischenhändler an. Auch Trading Shenzhen, von dem die futurezone das Mi4-Testexemplar für einen beschränkten Zeitraum zur Verfügung gestellt bekommen hat, hat das Gerät mit einer leicht adaptierten MIUI-Version versehen, sodass die Google-Dienste bereits vorinstalliert waren.

Eine offizielle deutschsprachige Version von MIUI gibt es nicht. Es ist allerdings eine übersetzte, stabile MIUI-Version von Decuro erhältlich. Xiaomi stellt seine MIUI-ROMs auch für die Smartphones anderer Hersteller zum Download bereit.

Eigenes Ökosystem

Mit MIUI versucht Xiaomi im Grunde sein eigenes Ökosystem an Services, Apps und Plattformen aufzubauen und auszuweiten. Dafür sind auf dem Mi4 jede Menge hauseigene Google-Apps-Pendants vorinstalliert. Darunter befinden sich Cloud-Services, eine Video- und Musik-Plattform sowie ein Mail-Client, die mobile Payment-Lösung Mi Credit, Kalender, Notiz-App, Maps, Browser, Themes und einem Virus-Scanner von Tencent. Auch Taschenlampe, Diktiergeräte-App, Wetter-App, Taschenrechner und Uhr stammen aus dem Hause Xiaomi.

Manche der vorinstallierten Xiaomi-Apps sind allerdings außerhalb Chinas und ohne dass man chinesische Schriftzeichen lesen kann, unbrauchbar: Video- und Musik-Plattform sind für den chinesischen Musik- und TV-Markt optimiert, die News-App featured chinesische Nachrichtenseiten, Kommunikations- Social-Media-Apps sind ebenso für den chinesischen Markt genauso wie die Map-App, die abgesehen von China nur über sehr lückenhafte Karten verfügt. Der Großteil dieser vorinstallierten Drittanbieter-Apps kann aber deinstalliert werden, nicht jedoch die hauseigenen Xiaomi-Apps.

Mi Market

Um sein Ökosystem unter die Menschen zu bringen, betreibt Xiaomi seinen eigenen App-Store, der nur auf Chinesisch verfügbar ist. Offenbar erfreut sich der Mi Market großer Beliebtheit und zählte im Jahr 2014 12 Milliarden Downloads. Im Vergleich dazu: In Apples App-Store für iOS-Geräte wurden zwischen Juni 2013 und Juni 2014 rund 25 Milliarden Apps heruntergeladen. Bei Googles Play Store verzeichnete zwischen Juni 2012 und Juli 2013 rund 30 Milliarden Downloads.

Xiaomi Apps

Die Telefon-App des Mi4 ermöglicht das automatische Mitschneiden von Telefongesprächen. Die Text-Eingabe erfolgt über die Standard-Tastatur von Google.

Die Mi Cloud ist in die übersichtlich gestaltete Gallery-App integriert. Fotos können direkt in der Gallery-App editiert und mit vorgefertigten Filtern versehen werden.

Die Musik-App gliedert sich in zwei Teile. Einerseits können hier lokal gespeicherte Musikdateien wiedergegeben werden. Andererseits ist in die App das Baidu-Music-Service gepackt, das herkömmliches bezahlpflichtiges Streaming von Musik-Titeln sowie die kostenlose Wiedergabe von Internetradiostationen umfasst.

Des Weiteren beinhaltet die Musik-App einen Equalizer und vordefinierte Presets für verschiedene Kopfhörer-Modelle, speziell natürlich für Xiaomi-Kopfhörer. Praktisch ist, dass ID3-Tags der Audio-Files direkt in der Musik-App bearbeitet werden können.

Außerdem kann das Mi4 FM-Radio empfangen, wobei die Kopfhörer angeschlossen sein müssen, da sie als Antenne dienen. Radio-Sendungen können dabei aufgenommen werden.

Die Video-App ist ähnlich aufgebaut wie die Musik-App. Sie unterstützt die Wiedergabe von lokalen Dateien und hat ein kostengebundenes Video-Streaming-Service integriert. Bis auf WMV-Dateien hat die Video-App mit kaum einem Video-Format Probleme. MKV-Dateien werden von der Video-App zwar nicht indiziert, können aber wiedergegeben werden, wenn man sie über den Dateimanager anspricht.

Malware-Vorwürfe

Anfang März hatte das kalifornische IT-Sicherheitsunternehmen namens Bluebox auf einem Xiaomi Mi4 Malware und zahlreiche Sicherheitslücken entdeckt. Xiaomi widersprach diesen Vorwürfen und leitete eine Untersuchung ein. Wie sich nun herausgestellt hat, ist das Mi4, das Bluebox untersuchte, offenbar von einem Zwischenhändler oder sonst jemanden in der Vertriebskette manipuliert worden.

Wie Bluebox gegenüber der futurezone erklärt, sei es für Xiaomi-Kunden ratsam, ihr Gerät mithilfe der App "Trustable by Bluebox" zu scannen. Das soll Rückschlüsse auf die Authentizität der installierten ROM zulassen. Mit einem Wert von 7 war in unserem Fall der Trust-Score passable und die Miui-ROM somit vertrauenswürdig. Sollte der Trust-Score im Bereich von 2 oder 3 liegen, ist es laut Bluebox naheliegend, dass die ROM manipuliert worden ist.

Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit von Xiaomi-Geräten ist derzeit (noch) sehr begrenzt und nur in ausgewählten Ländern gegeben. Neben China und Hong Kong befinden sich darunter auch Ungarn, Türkei, Brasilien, Mexiko, Russland oder Indien.

Dennoch ist es möglich ein Xiaomi-Smartphone in Österreich oder Deutschland zu kaufen. Dafür muss man allerdings den Weg über einen Zwischenhändler nehmen. Die futurezone hat ihr Testgerät etwa von Trading Shenzhen für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt bekommen. Das Xiaomi Mi4 in der 16-GB-Variante kostet dort 327 Euro exklusive Zollgebühren und Einfuhrumsatzsteuer. Wie es dabei mit Gewährleistung und Garantie aussieht, hängt laut FAQs vom jeweiligen Fall ab.

Fazit

Das Xiaomi Mi4 konkurriert mit den Premium-Modellen anderer Hersteller auf Augenhöhe. Display, Hardware-Ausstattung, Material und dessen Verarbeitung sowie Akkulaufzeit und Kamera spielen in der Oberklasse und lassen kaum Wünsche offen.

Dennoch sind an der Ausstattung einige Einschränkungen zu bemängeln. Dazu zählt etwa das Fehlen von Gorilla Glas zum Schutz des Displays, das Fehlen eines SD-Card-Slots, das Fehlen von NFC- und der Akku kann nicht getauscht werden.

Das Betriebssystem ist ansprechend, funktioniert einwandfrei und ist intuitiv und flüssig zu bedienen. Allerdings sind die zahlreichen vorinstallierten Apps rein auf den chinesischen Markt ausgelegt. Zwar können viele dieser Anwendungen deinstalliert werden, dennoch merkt man am Betriebssystem dass es nicht für Europa optimiert wurde. Alles in allem bekommt man mit dem Mi4 ein Top-Smartphone zu einem annehmbaren Preis.

Technische Daten

Modell: Xiaomi Mi4

Display: 5 Zoll Bildschirm, 1080x1920 Pixel, 441ppi

Prozessor: Qualcomm MSM8974AC Snapdragon 801, Quad-core 2,5 GHz Krait 400

RAM: 3 Gigabyte

Speicher: 16 GB intern, kein microSD-Kartenslot

Betriebssystem: Android 4.4.4 (MIUI V.6.)

Anschlüsse/Extras: microUSB, Bluetooth 4.0, WLAN dual-band ( a/b/g/n/ac), LTE, IR-Schnittstelle, FM-Radio,

Akku: 3080 mAh

Kamera: 13 Megapixel (Rückkamera, LED-Blitz), 8 Megapixel (Frontkamera)

Videos: Aufnahme in 4K bei 30fps möglich, 720p bei 120fps

Maße: 139,2 x 68,5 x 8,9 mm, 149 Gramm

Preis: 327 Euro (bei Trading Shenzhen)