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Video
01/28/2015

YouTube macht HTML5-Player zum Standard

In kompatiblen Browsern soll künftig nur mehr der HTML5-Player ausgespielt werden. Damit verzichtet YouTube künftig auf das seit Start verwendete Adobe Flash.

Das Video-Portal YouTube kündigte in einem Blogpost an, dass es künftig seinen HTML5-Player als Standard ausspielen wird. Adobes Flash soll damit schon bald eine Minderheit sein. Der HTML5-Player wird jedoch vorerst nur von Chrome, Internet Explorer 11, Safari 8 sowie aktuellen Beta-Versionen von Firefox unterstützt.

Laden deutlich schneller

YouTube bietet bereits seit fünf Jahren einen HTML5-Player an, dieser war jedoch stets optional und wurde laufend ausgebaut. Nun, da HTML5 auch auf Streaming-Seiten wie Netflix der Standard ist, wagt auch Googles Video-Plattform den Schritt. Laut Richard Leider von YouTube hätten einige Verbesserungen am HTML5-Standard die Entscheidung erleichtert. So hätte die Unterstützung für adaptive Bitraten das Buffern weltweit um 50 Prozent reduziert, auch der VP9-Codec habe das Laden deutlich erleichtert.

Nur mehr iframes

Neu ist auch eine bessere Unterstützung für Vollbild, der Streaming-Standard WebRTC sowie die umstrittenen Encrypted Media Extensions, die kopiergeschützte HTML5-Videos erlauben. YouTube kündigte zudem an, dass künftig das Einbetten von Videos nur mehr mit iframes möglich ist, das für Flash vorgesehene object werde schon bald nicht mehr unterstützt.