ZTE Open C

© Thomas Prenner

Mobile World Congress
02/28/2014

ZTE Open C im Kurztest: Das Firefox-Handy wird erwachsen

Der Nachfolger des ZTE Open will mit einem größeren Display und einem stärkeren Innenleben punkten. Die futurezone hat das Gerät ausprobiert.

von Thomas Prenner, Gregor Gruber

Das ZTE Open C läuft mit Firefox OS in der Version 1.3. Das Gehäuse besteht aus Plastik und ist unter anderem in den Mozilla-Farben Orange und Blau verfügbar. Die Verarbeitung ist zwar nicht außergewöhnlich gut, im Vergleich zum ersten ZTE Open aber ein deutlicher Schritt nach vorne. So wirkt das Handy zwar nach wie vor nicht wie ein Premium-Gerät, das Gehäuse vermittelt aber mehr Widerstandsfähigkeit.

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Das Display löst mit WVGA (840 x 480 Pixel) auf und sieht im Vergleich zum ersten Firefox-OS-Phone richtig ansprechend aus. Auch Farben und Kontraste gehen in Ordnung. Die Hauptkamera fotografiert mit zwei Megapixel und ist somit eher für schnelle Schnappschüsse ans hochqualitative Bilder geeignet.

Im Inneren des ZTE Open C arbeitet ein Snapdragon 200 (Dual Core, 1,2 GHz), der von 512 MB RAM unterstützt wird. Die Hardware reicht aus, um Firefox OS relativ flüssig zu bedienen, was für wesentlich weniger Frust sorgt als beim ersten ZTE Open. Das Open C ist somit eines der ersten Smartphones, mit denen es Spaß macht, sich durch das vielversprechende Firefox OS zu bewegen. Die neue Version 1.3 von Firefox OS wirkt weit weniger fehleranfällig und ist optisch aufpoliert.

Verkauf in Österreich fraglich

Während das erste Firefox-OS-Phone ZTE Open in Österreich nicht offiziell verkauft wurde, besteht für das Open C ein Funken Hoffnung. Ob Firefox OS wirklich schon so weit ist, täglich und produktiv genutzt werden zu können, ist zwar fraglich, das Open C bietet aber einen spannenden Eindruck davon, wo der Weg von alternativen Smartphone-Betriebssystemen hingehen könnte.

Wann, wo und zu welchem Preis das ZTE Open C erscheint, ist noch unklar.

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