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Dashboard: Warum die Zahl an Geimpften gesunken ist

Das Impf-Dashboard der Bundesregierung hat erneut ein Update erhalten. Seit heute wird ein neuer und genauerer Datensatz verwendet, um die Impfzahlen anzuzeigen. Die bisherigen Daten wurden damit rückwirkend von Fehleintragungen bereinigt. Daher sinke die Gesamtzahl der Impfungen leicht und auch das berechnete Impftempo wird langsamer. Derzeit wird angegeben, dass durchschnittlich alle 4,3 Sekunden eine Impfung verabreicht wird.

Falsches Datum, falsche Dosis

Fehlerhaft waren etwa Einträge vor dem 27. Dezember - dem Tag der ersten Impfung in Österreich. Zudem wurden Mehrfachmeldungen entfernt und Einträge, bei denen keine Angabe zur Dosisnummer gemacht wurde, da man Dosis 1 und 2 sonst nicht unterscheiden kann. 

Auch Impfungen, die als "Auffrischimpfung" eingetragen wurden, filtert man nun heraus. Zukünftig sollen auch Angaben entfernt werden, bei denen das Datum der zweiten Impf-Dosis vor dem der ersten liegt und Meldungen über eine zweite Dosis, falls zuvor keine erste Dosis eingetragen wurde. 

Open Data

Inzwischen liegt die Einmeldequote des e-Impfpasses in Österreich bei 95 Prozent, teilte das Gesundheitsministerium mit. Daher werden diese Daten zur zentralen Impfzahl des Dashboards. Allerdings gebe es hier noch Unterschiede bei der Impfquote zwischen den Bundesländern. 

Alle Daten werden über die Open-Data-Plattform des Gesundheitsministeriums bereitgestellt. Ab kommenden Montag werden zwei Tabellen mit den Fallzahlen laut EMS (Epidemiologisches Melderegister) und den Meldungen der einzelnen Bundesländer verfügbar sein. Ab dem 11. März wird das Format der Tabellen umgestellt und auch eine englische Variante bereitgestellt.

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