© SNC/NASA

Science
08/13/2020

Der Nachfolger des Space Shuttles: "Ein SUV fürs All"

Das "Dream Chaser"-Projekt soll kommendes Jahr das erste Mal ins All starten.

"Es ist ein SUV für das Weltall - ein Space Utility Vehicle", so erklärt die Sprecher des privaten Weltraumunternehmens Sierra Nevada Corp. den Nachfolger des Space Shuttles. Aus dem "Dream Chaser"-Projekt ist ein Raumflugzeug hervorgegangen, das mittels Rakete in den Orbit gebracht wird und ähnlich wie das Space Shuttle auf einer herkömmlichen Landebahn auf der Erdoberfläche wieder aufsetzen kann. 

Im Gegensatz zum Space Shuttle fliegt das Vehikel völlig autonom. Ein Pilot, der das Raumfahrzeug steuert, ist also nicht notwendig - weder im Cockpit noch in einer Kommandozentrale am Boden. 

Frachtmission zur ISS

Das wiederverwendbare Vehikel mit dem Namen "Tenacity" soll künftig Fracht und wissenschaftliche Instrumente zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Für Ende 2021 ist ein erster Flug in den Orbit geplant. Dann soll Tenacity an Bord einer Vulcan-Rakete der United Launch Alliance (ULA) abheben.

Gegen SpaceX und Boeing verloren

Ursprünglich sollte im Rahmen des "Dream Chaser"-Projekts ein bemanntes Raumfahrzeug entwickelt werden. Doch die Sierra Nevada Corp. hat gegen Boeing und SpaceX den Kürzeren gezogen, als die NASA 2014 die entsprechenden Aufträge vergab.

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2 Jahre später erhielt "Dream Chaser" aber doch noch einen NASA-Auftrag für Frachtmissionen zur ISS. Also wurde das Vehikel umfunktioniert und neu gestaltet. Lediglich 20 Prozent des ursprünglichen Design mussten dafür neu entwickelt werden, berichtet Space.com.

Tenacity kann eine Fracht mit einem Gewicht von bis zu 900 Kilogramm verstauen. Mit einem Zusatzmodul kann das Gewicht der Fracht um bis zu 4.500 Kilogramm erweitert werden.

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