Science
05.09.2017

Elon Musk fürchtet Weltkrieg um künstliche Intelligenz

Geht es nach Elon Musk, stellt künstliche Intelligenz eine nicht zu unterschätzende Bedrohung dar.

Elon Musk hat abermals seine Bedenken zu den Gefahren künstlicher Intelligenz (KI) öffentlich geäußert. Wie The Guardian berichtet, reagierte der Chef von Tesla und Space-X über Twitter auf einen Artikel von The Verge über eine Aussage des russischen Präsidenten Vladimir Putin. Dieser meinte, wer immer führend im Bereich der KI sei, würde der Herrscher der Welt.

Musk teilte den Beitrag mit „Es beginnt…“ und kommentierte weiter, dass der Wettkampf um die Vorherrschaft bei künstlicher Intelligenz auf nationaler Ebene in seinen Augen am ehesten den 3. Weltkrieg auslösen könnte.

Etwas später fügte er dem ursprünglichen Tweet noch eine Erklärung bei. Darin meint er, es werden vielleicht nicht die Anführer der Länder den nächsten Weltkrieg starten, sondern eine künstliche Intelligenz sich für den Präventivschlag als wahrscheinlichsten Weg zum Sieg entscheiden.

KI gefährlicher als Nordkorea

Wie The Guardian außerdem berichtet, stellt für Musk künstliche Intelligenz in Zukunft eine größere Bedrohung dar als Nordkoreas ambitioniertes Atomprogramm. Ein Atomschlag aus Pjöngjang sei seiner Meinung nach unwahrscheinlich, da er mit einem Selbstmord gleichzusetzen sei.

Bereits in der Vergangenheit hat sich Musk über die Möglichkeiten von KIs besorgt gezeigt. So hatte er sich etwa vergangenen Monat mit 115 anderen Experten in einem öffentlichen Brief an die Vereinten Nationen (UN) gewandt und ein Verbot von autonomen Waffen gefordert. Einen öffentlichen Disput mit dem Facebook-Gründer Marc Zuckerberg, der Musks Aussagen zum Thema KI als „ziemlich unverantwortlich“ bezeichnete, hatte er ebenfalls.