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Science

Forscher entwickeln BH zur Früherkennung von Brustkrebs

Wissenschaftler aus mehreren Institutionen wollen einen effizienten smarten BH zur Früherkennung von Brustkrebs entwickeln. Das intelligente Kleidungsstück sei billiger als Mammografien und besonders für Frauen in armen Ländern begrüßenswert.

Eine Million Neuerkrankungen

Brustkrebs ist laut Forschergruppe Todesursache Nummer eins bei Frauen zwischen 40 und 50 Jahren. 2018 sind weltweit geschätzt 627.000 Frauen aus diesem Grund ums Leben gekommen, rund eine Million neue Fälle wurden diagnostiziert. In der Schweiz erkrankten vergangenes Jahr etwa 6000 Frauen an Brustkrebs, 1372 starben daran.

Die letzte Statistik Austria-Auswertung zählte 5558 Neuerkrankungen (Stand: 2016). 1588 Frauen und 29 Männer verstarben zuletzt daran. Brustkrebs zählt in Österreich ebenfalls zur häufigsten Todesursache bei Frauen. Wird die Krankheit früh erkannt, ist sie zu 90 Prozent heilbar.

"SBra" mit Sensoren

Endziel des Projekts „SBra“ ist ein mit Sensoren ausgestatteter BH, der Brustkrebs frühzeitig und ohne Gesundheitsrisiko erkennen könnte. Zunächst muss die Gruppe, bestehend aus 30 Forschern aus fünf Institutionen, darunter die Schweizer Neuenburger csem, eine private, Non-Profit-Organisation für Forschung und Technologie und die französische ZTC Technology in La Chaux-de-Fonds, prüfen, ob derzeitige Technologien überhaupt zur Früherkennung imstande sind. 

Das ist nicht das erste Vorhaben dieser Art. Schon seit Jahren wird nach einer günstigeren Alternative zur Mammografe geforscht. 

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