Der Start verlief problemlos
Der Start verlief problemlos
© REUTERS/KYODO

Japan schickt Satelliten mit kleinster Rakete ins All

Japan schickt Satelliten mit kleinster Rakete ins All

Japan hat einen neuen Raumfahrt-Rekord aufgestellt. Die japanische Aerospace Exploration Agency (JAXA) konnte einen Satelliten an Bord der bislang kleinsten Trägerrakete ins All schicken. Die Mission galt als Experiment und schickte den Cubesat Tricom-1R in den Orbit, von wo aus er die Erde mit mehreren Kameras beobachten soll, wie Engadget berichtet. Der Start verlief laut der JAXA problemlos, der Status des Satelliten sei planmäßig.

Bei der Rakete handelt es sich um eine modifizierte SS-520, die mit einer dritten Stufe erweitert wurde. Sie hat eine Länge von 9,54 Meter und einen Durchmesser von 52 Zentimeter. Das Gewicht beträgt 2,6 Tonnen. Die maximale Traglast der Rakete liegt bei vier Kilogramm. Gefertigt wird sie von Nissan.

Günstiger

Weitere Starts sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant, der erfolgreiche Test ebnet aber möglicherweise den Weg, für kostengünstigere Missionen. Dadurch sollen mehr Unternehmen die Möglichkeit erhalten, Satelliten ins All zu schicken. Entsprechend kleine und günstige Satelliten gibt es bereits seit längerem.

Neben Japan arbeiten auch private Unternehmen an möglichst kleinen Trägerraketen. Dazu zählt unter anderem das neuseeländische Start-up Rocket Lab, das aktuell Testflüge durchführt.

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Thomas Prenner

ThPrenner

Beschäftigt sich mit Dingen, die man täglich nutzt. Möchte Altes mit Neuem verbinden. Mag Streaming genauso gern wie seine Schallplatten. Fotografiert am liebsten auf Film, meistens aber mit dem Smartphone.

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