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Science

Pistolenkrebs: Roboter imitiert Plasmawaffe aus dem Tierreich

Pistolenkrebse können ihre Knallschere so schnell schließen, dass eine Schockwelle aus heißem Plasma entsteht, die Feinde unschädlich macht oder Höhlen zum Verstecken aus dem Untergrund schlägt. Diese tierische Waffe haben Forscher jetzt mit Hife eines 3D-Druckers kopiert und in einem Prototypen mechanisch umgesetzt. Wie beim Krebsvorbild steht die künstliche Schere unter Spannung und wird von einem Verriegelungsmechanismus in Position gehalten, berichtet Wired. Wird der Auslöser betätigt, entlädt sich die Energie blitzartig.

Bei den Krebsen wird durch das Schließen ein Wasserstrahl erzeugt, der so schnell ist, dass sich eine Kavitationsblase bildet. Bei der Implosion dieser Blase wurden scon Temperaturen von über 5000 Kelvin (4727 Grad Celsius) gemessen. Dabei entstehen Plasma und eine Schockwelle. Der Prototyp der Forscher schafft Vergleichbares. Die Wissenschaftler glauben, dass durch Abänderung des Designs noch größere Kräfte freigesetzt werden können. Die Technik ließe sich in Zukunft vielleicht einsetzen, um Stein zu bohren oder Wasser in Peroxide zu zerlegen.

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