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© Solar Orbiter/EUI Team/ESA & NASA

Science

Solarsturm löste geomagnetischen Sturm auf der Erde aus

Ein Sonnensturm, der unlängst an der Erde vorbeigezogen ist, hat einen milden geomagnetischen Sturm der Klasse G1 auf der Erde ausgelöst. Bei einem solchen Sturm kann es zu Schwankungen des Stromnetzes kommen – auch kann der Satellitenbetrieb gestört werden, wie spaceweather.com berichtet. In höheren Breitengraden sind meist auch Polarlichter zu sehen.

Ein Risiko auf größere Schäden besteht bei dieser Klasse aber nicht. Der geomagnetische Sturm wurde in den US-Bundesstaaten Michigan, Minnesota und Washington ausgelöst. 

Plasma in Richtung Erde geschleudert

Laut SpaceWeather.com habe der koronale Massenauswurf am 1. Juli unser Magnetfeld zwar nicht direkt getroffen, jedoch dichtes Plasma in unsere Richtung geschleudert. Dies würde oft reichen, um einen geomagnetischen Sturm auszulösen. 

Ein koronaler Massenauswurf ist eine Sonneneruption, bei der Plasma freigesetzt wird. Die Partikel werden dabei durchs All geschleudert. Die Erde ist durch ihr Magnetfeld grundsätzlich davor geschützt.

Geomagnetischer Sturm am 6. Juli

Auch am 6. Juli erwarten Expert*innen der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) einen geomagnetischen Sturm der Klasse G1, weil ein Sonnenwindstrom das Magnetfeld der Erde treffen soll.

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