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Großbritannien Studie warnt vor Überfällen auf selbstfahrende Autos.

Selbstfahrendes Auto von Google
Selbstfahrendes Auto von Google - Foto: /Google
Eine britische Studie skizziert gesellschaftliche Fragestellungen im Zusammenhang mit autonom fahrenden Autos. Auch Überfälle auf die Fahrzeuge sind in dem Papier Thema.

Ein selbstfahrendes Auto, das seine Passagiere in der Nacht durch eine wohlhabende Gegend in London steuert, wird von einer mit Baseballschlägern bewaffneten Gruppe Jugendlicher zum Stehen gebracht. Die Scheiben werden eingeschlagen und die Insassen ausgeraubt. In einer vor kurzem veröffentlichten Studie des UCL Transport Institute des University College London mit dem Titel „Social and behavioural questions associated with automated vehicles“ wird ein solches Szenario als eines von zwölf kontroversen aber durchaus plausiblen Situationen diskutiert, zu denen die Verbreitung selbstfahrender Autos führen könnte.

Autonome Autos sind darauf programmiert anzuhalten, wenn sie ein Hindernis wahrnehmen. Die Absichten der Leute, die das Auto zum Stehen gebracht haben, kann es nicht erkennen. In dem Szenario, das die Sozialwissenschaftler mit dem Jahr 2026 datieren, weigert sich das Auto aufgrund der Beschädigungen an den Scheiben weiterzufahren. Menschliche Interventionen sind von den Herstellern in der Zukunftsvision  nur mehr bedingt möglich.

Weitere unerwünschte Szenarios, die in dem Papier angeführt werden, sind unter anderem die Überwachung von Personen durch Angriffe auf die Software autonomer Fahrzeuge oder die Behinderung von Rettungs- und Polizeieinsätzen durch das Fehlen einheitlicher Standards für selbstfahrende Autos in Bezug auf Einsatzfahrzeuge.

(futurezone) Erstellt am 10.02.2017, 08:32

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