Start-ups
06.09.2016

Start-up Insort erhält Kapital für Expansion nach Nordamerika

Der internationale Technologieführer für sensorgestützte Sortierung von Lebensmitteln bekommt unter Führung des aws Gründerfonds neues Wachstumskapital zur weiteren Expansion.

Das steirische Start-up Insort, das erst 2011 gegründet wurde, hat ein Lebensmittel-Analysegerät namens "Sherlock" entwickelt. Mit dem Gerät, das unter Einsatz der Chemical Imaging Technology eine wesentlich bessere Erkennungs- und Sortierraten von Fremdkörpern und schadhaften Nahrungsmitteln verspricht, schaffte es das junge Unternehmen in kurzer Zeit zum Technologieführer in der Lebensmittelbranche.

Diese Technologie ist eine Eigenentwicklung auf Basis der Nahinfrarotspektroskopie, die es erlaubt, Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung von Lebensmitteln in industrietauglichen Geschwindigkeiten zu erfassen und objektbezogen Sortier- und Verarbeitungsprozesse zu steuern.

Wie es in einer Presseaussendung heißt, gehen mehr als 90 Prozent der Geräte, die in der Steiermark produziert werden, in den Export und werden an führende Lebensmittelproduzenten in Europa geliefert.

Expansion

Nun will Insort seinen Technologievorsprung nutzen und in den nordamerikanischen Markt expandieren. "Für eine erfolgreiche Markterschließung in Nordamerika ist es unbedingt notwendig, mit einer eigenen Vertriebs- und Serviceorganisation vor Ort präsent zu sein. Dieser Schritt ist für uns strategisch wichtig", sagt Matthias Jeindl.

Das vom aws Gründerfonds bereit gestellte Wachstumskapital dient unter anderem zur Weiterentwicklung der vorhandenen Technologie sowie zum Standortaufbau in Nordamerika, um die dortige Nachfrage gezielt befriedigen zu können, heißt es in der Aussendung.

"Die Sortiertechnologie von Insort ist wirklich beeindruckend und ermöglicht es Produzenten von Nahrungsmitteln, ganz neue Sicherheits- und Qualitätsstandards zu erreichen, um damit Risiken zu minimieren und Kosten zu sparen. Wir sehen großes Potenzial die Technologie weltweit zu vermarkten", erklärt Ralf Kunzmann, Geschäftsführer des aws Gründerfonds.