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Deutschland Start-ups sind noch immer von Männern dominiert.

Frauen sind in deutschen Start-ups unterrepräsentiert
Frauen sind in deutschen Start-ups unterrepräsentiert - Foto: ryanking999 - Fotolia/ryanking999/Fotolia
Laut einer Studie beträgt der Anteil weiblicher Mitarbeiter in deutschen Jungunternehmen nur 27 Prozent.

Frauen sind in deutschen Start-ups laut einer Umfrage noch immer unterrepräsentiert. Der Anteil weiblicher Mitarbeiter beträgt 27 Prozent, wie die Erhebung des Digitalverbands Bitkom ergab. Nur in jedem sechsten Start-up ist mindestens die Hälfte der Beschäftigten weiblich. In jedem vierten Start-up gehören Frauen demnach zum Gründungsteam.

"Es gibt leider immer noch zu wenig Frauen, die sich für ein technisches oder für ein Informatik-Studium entscheiden", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Er forderte eine bessere digitale Bildung in der Schule. Initiativen wie der Girls' Day seien ein guter Anfang. "Wir brauchen aber ein Pflichtfach Informatik in der Schule, ebenso wie die Vermittlung von Digitalkompetenz in allen Fächern."

Für die Umfrage hat der Verband gut 250 Gründerinnen und Gründer aus der IT- und Internet-Szene befragt. Insgesamt sei die Situation in der Start-up-Szene für Frauen allerdings besser als in der klassischen Wirtschaft. Das erklärten 57 Prozent der befragten weiblichen Gründer und 69 Prozent der Männer.

(APA) Erstellt am 02.08.2017, 13:18

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