Start-ups
01.09.2016

US-Start-up will fahrerlose Busse nach Berlin bringen

Der selbstfahrende Kleinbus "Olli" des US-Start-ups Local Motors soll ab 2017 auf den Straßen Berlins unterwegs sein. Die Ollis sollen auch in Berlin gebaut werden.

Das US-Start-up Local Motors möchte seinen fahrerlosen Kleinbus "Olli" möglichst bald auf die Straßen der deutschen Hauptstadt schicken. "Wenn wir die Genehmigung erhalten, wird Olli schon 2017 autonom durch Berlin rollen und Passagiere befördern", sagte der Europachef von Local Motors, Wolfgang Bern, der "Wirtschaftswoche".

Ab Anfang nächsten Jahres baut die Firma demnach "Ollis" in Kleinserie auch in Berlin. Local Motors mietet dazu eine 4.000 Quadratmeter große Fabrikhalle im Stadtteil Alt-Treptow, wie Bern der Zeitung sagte. Mehrere Dutzend Mitarbeiter sollten dort "Ollis" fertigen; im kommenden Jahr werde eine Stückzahl von 50 angepeilt. Es handelt sich dem Bericht zufolge um die vierte Fahrzeugfabrik von Local Motors und die erste in Europa. Auf einem Testgelände in Berlin-Schöneberg sei bereits ein Prototyp von "Olli" unterwegs.

Local Motors hatte die Kleinbusse im Juni in den USA präsentiert. Sie bieten Platz für zwölf Fahrgäste und sollen per Smartphone-App angefordert werden. Die Busse werden zu großen Teilen per 3D-Drucker hergestellt.