Start-ups
25.02.2015

Venionaire will 100 Mio. Euro in Start-ups investieren

Die Investmentfirma Venionaire will 100 Millionen Euro sammeln, die heimischen Jungunternehmern zugute kommen sollen. Das Geld soll von institutionellen Investoren kommen.

Der neue Wiener Finanzinvestor Venionaire will einen Venture Capital Fonds für deutsche und österreichische Start-ups auflegen. Angestrebt werde ein Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Fokus soll auf "Start-ups mit international skalierbaren Geschäftsmodellen und disruptiven Technologien in der ersten und zweiten Wachstumsphase" liegen.

Von den angepeilten 100 Millionen Euro sollen im Schnitt ein bis fünf Millionen Euro pro Start-up fließen. Der Schwerpunkt liegt auf den Geschäftsfeldern Automation, Analytics und Big Data sowie Scientific Computing und Robotik. Das Geld für den Fonds soll von institutionellen Investoren wie Versicherungen und Pensionskassen kommen.

Hinter Venionaire stehen unter anderem der Unternehmensgründer Berthold Baurek-Karlic sowie der Investmentbanker Martin Steininger. An Bord des Investmentkomitees sind der Venture-Capital-Pionier Gert Reinhard Jonke als Vorsitzender sowie als Berater TV-Moderator Christian Clerici, Universitätsprofessor Matthias Fink, IT-Experte Andreas Tomek, Rechtsanwalt Stefan Prochaska und Brainloop-Geschäftsführer Helmut Pöllinger.

Die Venionaire Investment GmbH ist seit Jänner 2015 als "Alternativer Investmentfondsmanager" (AIFM) bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht registriert.