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User-Accounts Tool zeigt, ob eigenes Adobe-Passwort geklaut wurde.

Der Adobe-Hack ist weitaus schlimmer, als ursprünglich behauptet
Der Adobe-Hack ist weitaus schlimmer, als ursprünglich behauptet - Foto: VLADIMIR KOLETIC - FOTOLIA 16660005
150 Millionen sollen neuesten Informationen zufolge vom Adobe-Passwort-Leak betroffen sein. Ein Online-Tool zeigt nun, ob der eigene Account von dem Hack betroffen ist.

Dass der Passwort-Hack bei Adobe weitaus größere Ausmaße als von Adobe selbst zunächst zugegeben angenommen hat, ist mittlerweile bekannt. Bis zu 150 Millionen User-Accounts sollen von dem Daten-Leak betroffen sein. Aufgrund schleißiger Verschlüsselungsmethoden konnten mittlerweile auch Rückschlüsse auf die beliebtesten Passwörter gezogen werden. Adobe selbst fordert mittlerweile Betroffene aus, ihre Passwörter neu zu vergeben. Problematisch bleibt aber für viele Leute, dass sie das bei Adobe mit der E-Mail-Adresse verwendete Passwort auch für andere Accounts verwendet haben.

Online-Tool hilft weiter

Ob der eigene Account und somit das eigene Passwort von dem Hack betroffen ist, kann nun mit einem praktischen Online-Tool des Entwicklers @hilare_belloc ausfindig gemacht werden. wie unter anderem der britische Guardian entdeckt hat. Ist der eigene Account nicht betroffen, muss man sich keine Sorgen machen. Zählt man zu den 150 Millionen User-Accounts, die vom Hack betroffen sein dürften, sollte man schleunigst überprüfen, ob die verwendete E-Mail- und Passwort-Kombination auch in anderen Services verwendet wurde.

Die Passwörter sollen Adobe zufolge nicht geknackt worden sein. Adobe verwendete offenbar aber nur einen Schlüssel, zudem wurden die Erinnerungsfragen, die auch Hinweise auf das Passwort bieten, unverschlüsselt gespeichert. Vorsicht ist deshalb angebracht.

(futurezone) Erstellt am 09.11.2013, 12:48

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