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Test Transformer Pad TF103C im Test: Schwacher Laptop-Ersatz.

ASUS Transformer Pad TF103C
ASUS Transformer Pad TF103C - Foto: futurezone
Das Transformer Pad lässt sich per Tastatur-Dock in einen Laptop verwandeln. Das günstige Asus-Modell hinterlässt im futurezone-Test aber einen eher zwiespältigen Eindruck.

Asus bietet mit dem Transformer Pad TF103C ein günstiges Tablet an, das dank andockbarer Tastatur auch die Funktion eines Laptops erfüllen soll. Die futurezone hat getestet, ob dem taiwanischen Konzern dieser Spagat gelungen ist.

Das Andocken und Abnehmen der Tastatur erfolgt mithilfe eines Klick-Mechanismus, der gut umgesetzt ist. Die Verbindung zwischen Tablet und Tastatur ist stabil und hat im Test keine Probleme bereitet. Das Tansformer-Pad ist in Schwarz und Weiß verfügbar.

Ausstattung

Das Tablet ist mit einem Micro USB-Port zum Aufladen ausgestattet. Links und Rechts finden sich auf der Rückseite Lautsprecher und oben auf dem Tablet ein Mikrofon. Der etwas geringe interne Speicher von 16 Gigabyte (wovon allerdings nur elf Gigabyte verwendbar sind) kann durch eine MicroSD-Karte erweitert werden. Zudem sind auch eine 0,3 Megapixel Front-Kamera und eine 2 Megapixel Haupt-Kamera verbaut. Die Auflösung der Kamera macht das Tablet selbst für Schnappschüsse ungeeignet.

Um das Transformer Pad noch mehr einem Laptop anzugleichen, befindet sich an der Tastatur ein USB 2.0-Anschluss. Die Tastatur wirkt auf den ersten Eindruck sehr eng, doch man gewöhnt sich bereits nach wenigen Minuten an die Tasten. Leider sind die Tasten nicht beleuchtet, was die Verwendung im Dunkeln schwierig macht.

Bildschirm

Der Bildschirm ist mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln eher mager. Im Betrieb macht sich das zwar in gewissen Situationen bemerkbar, es schränkt die Funktion jedoch nicht ein. Starke Reflexionen am Display beeinträchtigen die Lesbarkeit, vor allem bei starkem Sonnenlicht.

Tablet und Dock wiegen jeweils 550 Gramm. Das Gewicht des Docks ist notwendig, damit das Tablet ohne weitere Stütze stehen kann und nicht umkippt. Trotzdem ist die Konstruktion mit insgesamt 1100g deutlich schwerer als man es erwarten würde. Statt das Tastatur-Dock künstlich schwerer zu machen, hätte der verfügbare Raum durch einen zweiten Akkus sinnvoller genutzt werden können.

Software

Das Betriebssystem des Tablets ist Android 4.4.2 mit einigen Herstellermodifikationen. Die vorinstallierten Asus-Apps sind sehr praktisch und ergänzen einige wichtige Funktionen, um das Tablet Laptop-tauglicher zu machen. So beispielsweise der Dateimanager, mit dessen Hilfe man Dokumente am Gerät und auf USB Sticks verwalten kann.

Zur Steuerung stehen der Touchscreen und das Touchpad auf der Tastatur zur Verfügung. Sehr angenehm ist auch beides gleichzeitig zu verwenden, was problemlos möglich ist. Sowohl Touchscreen als auch Touchpad reagieren gut.

Fazit

Fazit

Mit einem Preis von 300 Euro ist das Asus Transformer Pad TF103C in der günstigen Preisklasse der Tablet-PCs angesiedelt. Das macht sich jedoch auch an Design, Bildschirmauflösung und Ausstattung bemerkbar. Dennoch ist es ein gutes Einsteigermodell, das für die mobile Verwendung ausreichend ist. Einen Ersatz für einen Laptop stellt das Gerät aber ganz eindeutig nicht dar.

(futurezone) Erstellt am 19.09.2014, 12:00

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