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Das sind die Lufttaxi-Pläne von Uber

Auf der CES hat der Hubschrauberhersteller Bell die ersten Lufttaxi-Kabinen gezeigt, die sie für Uber entwickeln. Nun hat Justin Erlich, Ubers „Head of Policy of Autonomous Vehicles and Urban Aviation“ mit einem Journalisten von TechCrunch über die Pläne von Uber mit seinen Lufttaxis geplaudert.

Hybrid-Modell

Erlich bezeichnet diese als ein Hybrid-Modell zwischen Helikopter und Flugzeug. Man wolle von dem manchmal benutzten Begriff „fliegendes Auto“ wegkommen, weil es in die Irre führt. Anders als bei Uber-Fahrten an Land soll es sich bei UberAir um ein Lufttaxi für mehrere Personen handeln. Dadurch werde UberAir auch leistbar, so Erlich und die Preise in etwa vergleichbar mit denen, die man derzeit von den Uber-Fahrten gewohnt ist. Laut Erlich sei es Teil der „Zukunft der Mobilität“, dass man sich Fahrten mit anderen Menschen teilen werde, vor allem in dicht besiedelten Gebieten.

Die Idee von UberAir ist laut Erlich, dass man Strecken von rund 60 Meilen (rund 100 Kilometer) mit dem Lufttaxi zurücklegen kann. Das sei in etwa das Limit bei den derzeitigen Akkus. UberAir soll von Skyports auf Dächern abfliegen. Strecken, für die das UberAir etwa Sinn machen würde, wäre etwa vom Flughafen Los Angeles bis ins östliche Ende der Stadt oder von San Francisco nach San Jose.

Luft-Verkehr gab es schon einmal

Laut Erlich sei die Idee, sich über die Luft zu bewegen, gar nicht so weit weg. In der Vergangenheit habe man mit SFO Helicopter Airlines bereits in den 1960er und 1970ern ähnliche Services gehabt, die wären allerdings zu teuer und zu unsicher gewesen, so der Uber-Fahrzeugexperte. „Die Idee des urbanen Flugverkehrs ist nicht so weit entfernt, wie wir glauben, es ist nur in letzter Zeit nicht passiert.“

Uber rechnet damit, die ersten Testflüge im Jahr 2020 in Dallas und Los Angeles durchführen zu können. Uber will dabei von Dach zu Dach fliegen. Im Jahr 2023 soll es dann erste kommerzielle Flüge per Lufttaxi geben.

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