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Wie ein unangenehmes Spiel zum Erfolg werden kann

„This War of Mine ist ein ungewöhnliches Spiel. Der Titel, der in einem fiktiven Krieg stattfindet, lässt den Spieler in die Rolle eines Zivilisten statt eines Soldaten schlüpfen. Das einzige Ziel: Den Konflikt überleben. Statt mit stumpfer Waffengewalt muss man hier geschickt vorgehen und schwere Entscheidungen treffen.

Tausche ich meine halben Vorräte für das überlebenswichtige Medikament oder lasse ich meinen Freund sterben? Fragen wie diese begegnen dem Spieler immer wieder in „This War of Mine“ und sorgen so für ein beklemmendes Gefühl. Geht man nach der gängigen Logik, dass ein Spiel Spaß machen muss, dürfte „This War of Mine„ nie Erfolg gehabt haben. Doch die polnischen Entwickler 11 bit studios trotzen den Kritikern.

Zu Besuch in Wien

Diesen Donnerstag verrät Patryk Grzeszczuk, Head of Marketing von 11 bit studios, wie ihnen dieses Kunststück gelungen ist. Wie die Entwickler bereits einmal im futurezone-Interview erzählt haben, war es schwer, Publisher für diese Idee zu begeistern. Doch mit effektiven Marketing-Strategien und einem ausgeklügelten Plan gelingt auch Indie-Studios der Erfolg, argumentiert Grzeszczuk.

Er wird im Zuge der von der Wirtschaftskammer Wien unterstützten Veranstaltungsreihe Subotron pro games verraten, wie die Idee zu „This War of Mine“ zustande kam, welche Fehler man gemacht hat und was man für die Zukunft plant. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 18. Mai, um 19 Uhr im Raum D (quartier 21) des Wiener Museumsquartiers statt. Der Eintritt ist frei.

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