B2B
07.11.2013

Deutsche-Telekom-Chef kritisiert LTE-Frequenzauktion

Rene Obermann, der Chef von T-Mobile-Mutterkonzern Deutsche Telekom bezeichnet den Preis für die LTE-Frequenzen in Österreich als "absurd hoch".

Der Chef der Deutschen Telekom, Rene Obermann, fordert nach der teuren Auktion von Mobilfunkfrequenzen in Österreich ein Umdenken in der Politik. "Was muss denn noch alles passieren, dass man seitens der Politik endlich aufwacht und erkennt, dass man so den Unternehmen die Basis für weitere Investitionen entzieht", sagte Obermann am Donnerstag laut Redetext. "Die Zitrone ist ausgequetscht, mehr geht nicht, wenn man möchte, dass Europa auch in Zukunft eine wettbewerbsfähige Telko-Industrie hat, die nicht zum Übernahmeobjekt wird."

Teuerste Versteigerung in Europa

Die Versteigerung Ende Oktober in Österreich war bezogen auf die Einwohnerzahl die teuerste Frequenzauktion für schnelleres mobiles Internet (LTE) in Europa: Die drei Betreiber haben Spektrum für insgesamt rund 2 Mrd. Euro ersteigert. Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile hat allein 654 Mio. Euro bezahlt. Der gezahlten Preise seien "absurd hoch", sagte Obermann.