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Facebook ist bereit, den Start der Kryptowährung Libra zu verschieben

Heute, am 23. Oktober, wird Mark Zuckerberg im US-Kongress sprechen. Dabei geht es um Facebooks Kryptowährung Libra. Diese stößt nicht nur in den USA auf Widerstand, sondern auch in vielen anderen Ländern.

Wie der Guardian berichtet, wurde das vorbereitete Statement von Mark Zuckerberg bereits veröffentlicht. Darin sagt er, dass Facebook bereit ist den Start von Libra zu verschieben, bis die Bedenken der US-Regulatoren ausgeräumt sind.

Nicht der ideale Bote

„Ich denke, dass das etwas ist, das gebaut werden muss. Aber ich verstehe, dass wir dafür derzeit nicht der ideale Bote sind“, so Zuckerberg. Er glaube aber dran, dass Libra den Zugang von Millionen Menschen zu einem Bankensystem verbessert und das Libra die Vormachtstellung der USA am Finanzmarkt stärken wird.

Ursprünglich wollte Facebook die Kryptowährung Libra 2020 ausrollen. Der Sitz von Libra soll offiziell in der Schweiz sein. Geleitet wird die Kryptowährung von der Libra Association, einer Non-Profit-Organisation. Mit dem steigenden Widerstand von Behörden und Banken weltweit, haben sich große Unternehmen aus dem Projekt Libra zurückgezogen. Dazu gehören ua. Mastercard, Visa und Paypal.

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