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B2B
01/15/2020

Google und YouTube nicht mehr unter den beliebtesten Marken

Heimische Traditionsmarken dominierten 2019 das Marken-Ranking. Google, YouTube und WhatsApp stürzten ab.

Manner, dm und das Rote Kreuz sind bei Nutzern einer App, die wie das Dating-Tool Tinder funktioniert, die beliebtesten Marken. Überraschende Verluste verzeichneten 2019 laut "BRAND.Swipe" die IT-Riesen Google und YouTube. Auch WhatsApp und Amazon sind abgerutscht.

"BRAND.Swipe" ist eine Smartphone-Anwendung des Online-Marktforschers Marketagent.com. Die rund 19.000 Nutzer, die dessen allgemeine Umfrage-App heruntergeladen haben, werden regelmäßig gefragt, ob sie zehn Marken nach Sympathie, seit 2019 auch nach Vertrauenswürdigkeit, Innovation und Authentizität, bewerten wollen.

Sie müssen die jeweiligen Logos nach rechts oder links verschieben (positive oder negative Assoziation). Pro Zehnerset gibt es zehn Bonuspunkte, die zehn Cent entsprechen. 2019 kamen rund 4,3 Millionen Einzelbewertungen zusammen, hieß es bei Marketagent.com am Mittwoch auf APA-Anfrage. 1.131 Marken wurden insgesamt abgefragt.

Absturz für IT-Riesen

Österreichische Marken haben eindeutig die Nase vorn. Manner konnte den ersten Platz verteidigen, gefolgt von dm, dem Roten Kreuz und Hofer. An fünfter Stelle kam Wikipedia, gefolgt von Vöslauer, Rauch, Milka sowie Spar und Uhu (beide Rang 9). Während Google und YouTube in den vorangegangenen Jahren noch in den Top Ten gewesen waren, erreichten sie 2019 nur mehr die Plätze 13 bzw. 19. Deutlich verloren haben auch WhatsApp und Amazon (Rang 21 bzw. 28).