Erfolg
07/19/2011

IBM hebt Gewinnprognose an

Auftragszahlen um 16 Prozent gestiegen

Der IT-Konzern IBM sieht nach einem überraschend gut verlaufenen zweiten Quartal optimistischer in die Zukunft. Im laufenden Jahr sei nun mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von mindestens 13,25 Dollar zu rechnen, teilte das US-Unternehmen am Montag in Armonk (US-Bundesstaat New York) mit. Bisher hatten die Amerikaner mindestens 13,15 Dollar angepeilt.

Im zweiten Quartal seien Verträge in Höhe von 14,3 Mrd. Dollar abgeschlossen worden, teilte IBM am Montag nach Börsenschluss mit. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das ein Plus von 16 Prozent. Damit konnte der Konzern aus dem US-Staat New York seine Investoren beruhigen: Die Vertragsabschlüsse werden als wichtiger Anzeiger für künftige Geschäfte gesehen.

Gewinn um 18 Prozent gesteigert
Der operative Gewinn war um 18 Prozent auf 3,09 Mrd. US-Dollar geklettert. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um fünf Prozent auf 26,7 Mrd. Dollar. Analysten hatten bei beiden Größen mit weniger gerechnet. IBM-Chef Samuel Palmisano erklärte, bei Hardware, Software und Dienstleistungen sei der Umsatz im zweistelligen Prozentbereich gewachsen. Für das Gesamtjahr hob der Konzern seinen Gewinnausblick an. IBM hat sich schon lange vom klassischen Geschäft mit Computern verabschiedet und ist heute ein Spezialanbieter für Geschäftssoftware, Server und Beratung.

Anleger zeigten sich erfreut: Im nachbörslichen Handel legten IBM-Papiere um gut zwei Prozent zu.