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Österreich hinkt bei innovativen Unternehmensgründungen nach

Die wissenschaftliche und technologische Leistungsfähigkeit Österreichs ist im internationalen Vergleich solide. Das geht aus dem aktuellen Bericht des Rats für Forschung und Technologieentwicklung hervor. Dennoch weist das heimische FTI-System (Forschung, Technologie und Innovation) in einigen Bereichen Aufholbedarf auf.

Schwachstellen finden sich besonders im Bereich innovativer Unternehmensgründungen. Auch die Querschnittsthemen Digitalisierung und Umwelt- und Klimaschutz werden in Österreich laut dem Rat nur bescheiden behandelt.

Internationale Vernetzung ist top

Besonders stark ist Österreich hingegen hinsichtlich der internationalen Vernetzung und der hohen FTI-Unterstützung für bestehende Unternehmen sowie deren Leistungsfähigkeit. Ebenfalls sticht die F&E-Finanzierung (Forschung und Entwicklung) hervor, die hierzulande überdurchschnittlich hoch ist. Eine ähnlich gute Bewertung gilt der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts.

Im internationalen Vergleich ist die FTI-Leistungsfähigkeit Österreichs generell in diesen 4 von 14 Bereichen überdurchschnittlich gut aufgestellt. In 3 Bereichen ist der Abstand zu anderen Ländern nur gering. In 7 Bereichen gibt es noch Baustellen, beginnend bei Teilen des Bildungssystems über die Rahmenbedingungen für Hochschulen bis hin zum Gründungsgeschehen sowie hinsichtlich der Geschlechtergerechtigkeit.

Globaler Vergleich

Bis auf den Bereich Gründungen und Wachstum ist das durchschnittliche heimische Leistungsniveau im Vergleich mit den EU-Ländern fast durchgehend besser. In den Bereichen Regulierung und Steuern, Digitalisierung, Umwelt und Klima sowie Geschlechtergerechtigkeit liegt Österreich hier zwar unter dem Durchschnitt, allerdings nur geringfügig.

Im weltweiten Vergleich hingegen zählt Österreich in nur 2 Bereichen zu den Best Performers: In der Unternehmensforschung und Innovation und in der F&E-Finanzierung. Zu den führenden Innovationsstaaten zählen Schweden, Finnland, Dänemark und Niederlanden. Grundsätzlich sind die Stärken und Schwächen Österreichs laut dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung aber im Gleichgewicht.

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