External airbag splashes mock snow, covering the surface of Subaru Impreza G4, as it is triggered during collision test demonstration, at its factory in Ota

© REUTERS / KIM KYUNG-HOON

B2B
01/09/2020

Subaru ruft 500.000 Autos wegen explodierender Airbags zurück

Erneut muss der japanische Autohersteller Hunderttausende Fahrzeuge zurückrufen. Auch Audi, BMW, VW und Honda sind betroffen.

Das Desaster um den mittlerweile insolventen Airbag-Hersteller Takata geht in die - vermutlich - letzte Runde. Wie Sabura nun ankündigte, müssen allein in den USA eine halbe Million Autos zurückgerufen werden. Als Grund wird angegeben, dass der Airbag beim Beifahrersitz explodieren und dabei scharfe Metallgegenstände durch das Autoinnere schießen könnte. Betroffen sind Modelle aus den Jahren 2003 bis 2014.

Zehn Millionen Autos betroffen

Der amerikanischen Verkehrsbehörde NHTSA zufolge sind die 500.000 Subaru-Fahrzeuge Teil einer letzten großen Rückholaktion, die noch einmal zehn Millionen Fahrzeuge umfassen soll. Neben Sabura sind 14 weitere Hersteller betroffen, darunter Audi, BMW, Honda, Fiat Chrysler, Ferrari, Ford, General Moters, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Toyota und Volkswagen. Die Hersteller müssen prüfen, welche Modelle von der fehlerhaften Airbag-Implementierung betroffen sind und ihre Kunden verständigen.

Ob auch in Europa noch einmal Modelle mit Takata-Airbags zurückgeholt werden, ging aus den Berichten in US-Medien nicht hervor. Zumindest 25 Menschen weltweit wurden durch Takata-Airbags getötet, Hunderte zum Teil schwer verletzt. Weltweit mussten 100 Millionen Airbags in Fahrzeugen ausgetauscht werden. Der japanische Airbag-Hersteller schlitterte nach dem Skandal 2017 in die Insolvenz und wurde vom chinesisch-amerikanischen Hersteller Key Safety Systems 2018 übernommen.