B2B
05.07.2016

Südkorea startet landesweites Internet-of-Things-Netzwerk

Nach den Niederlanden ist nun auch in Südkorea ein landesweites Schmalbandnetz für Anwendungen im Internet der Dinge verfügbar.

Der südkoreanische Telekomanbieter SK Telecom hat ein landesweites Low Power Wide Area Network (LPWAN) für die Kommunikation im Internet of Things (IoT) gestartet, berichtet die BBC. In dem Netzwerk kommt das LoRaWAN-Protokoll zum Einsatz, das sich durch niedrigen Energieverbrauch und eine gute Durchdringung von Gebäuden auszeichnet.

Tarife ab 30 Cent

Die Tarife für den Datentransfer belaufen sich auf nur ein Zehntel der Kosten, die über LTE-basierende IoT-Dienste anfallen. Tarife werden ab 350 Won (knapp 30 Cent) monatlich angeboten. Damit wolle man Start-ups und Klein- und Mittelunternehmen den Einstieg in das Internet der Dinge erleichtern, heißt es in einer Aussendung des Telekommunikationsanbieters vom Montag . Bis Ende 2017 will der Konzern mehr als vier Millionen Dinge in seinem Netzwerk verbinden.

Wenige Tage zuvor hatte die niederländische KPN die flächendeckende Versorgung mit LoRaWAN gemeldet. Durch das Sigfox-Netz sind ebenfalls bereits die ersten Länder mit Schmalbandnetzen abgedeckt. In Österreich setzen die Mobilfunkanbieter bei LPWANs auf den Standard Narrowband IoT (NB IoT). Die Telekom Austria demonstrierte die Technik vor kurzem bei einem Kongress in Wien, auch T-Mobile testet NB IoT.