B2B
08.11.2014

Symantec will über 2000 Stellen abbauen

Beim Antiviren-Software-Hersteller Symantec steht der größte Umbau der Firmengeschichte bevor. Im Zuge dessen soll der Personalstand um 10 Prozent verringert werden.

Im Zuge eines grundlegenden Umbaus hat der kalifornische Antiviren-Software-Hersteller Symantec angekündigt, dass der Personalstand um rund 10 Prozent verringert werden soll. Wie der Nachrichtendienst Bloomberg schreibt, soll es sich dabei um ungefähr 2000 Mitarbeiter handeln.

CFO Thomas Seifert erklärte, dass der Personalabbau in Zusammenhang mit dem Umbau des Unternehmens stehe. Bereits vergangenes Jahr hat Symantec rund 1000 Mitarbeiter abgebaut, da die Nachfrage rückläufig ist. Im März dieses Jahres zählte das Unternehmen etwas mehr als 20.800 Mitarbeiter.

Tiefgreifende Veränderungen

2014 war ein ereignisreiches Jahr für das kalifornische Unternehmen. Im März wurde CEO Steve Bennett unerwartet entlassen; im Mai erklärte Symantec den Virenschutz für tot, da mit Antiviren-Software kein Geld mehr zu machen sei; Anfang Oktober wurde nach 25 Jahren der Verkauf des Klassikers Norton AntiVirus eingestellt und Mitte Oktober erklärte Symantec, dass man das Unternehmen in zwei Teile - Security und Storage - aufspalten möchte.