B2B
25.01.2018

Theresa May will Bitcoin "sehr ernsthaft" beobachten

Die britische Premierministerin will die Risiken und Gefahren von Kryptowährungen "sehr ernsthaft" beobachten. Zudem fordert sie von IT-Konzernen soziale Verantwortung ein.

Die britische Premierministerin Theresa May sieht in der Kryptowährung Bitcoin ein beachtenswertes Problem. Großbritannien und andere Länder sollten die Risiken "sehr ernsthaft" beobachten, sagte May am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos gegenüber dem US-Sender Bloomberg TV. Kryptowährungen könnten von Kriminellen genutzt werden.

Gerade angesichts von Terrorismus und Kinderpornographie müssten sich Technologiefirmen auf ihre soziale Verantwortung besinnen.

Forderungen nach Regulierung dämpfen Wachstum

Der Bitcoin ist die älteste und bekannteste von inzwischen weit über 1.000 Digitalwährungen. Im vergangenen Jahr haben viele von ihnen massiv an Wert gewonnen; der Bitcoin-Kurs etwa stieg von weniger als 1.000 Dollar (810 Euro) bis auf fast 20.000 Dollar. Vor wenigen Wochen wurde die Rekordjagd jedoch beendet, weil Forderungen nach einer stärkeren Regulierung lauter wurden.

Besonders restriktiv gehen bereits die bisherigen Bitcoin-Hochburgen China und Südkorea vor - und auch in Europa sprechen sich immer mehr Notenbanker und Politiker für eine Regulierung von Kryptowährungen aus.