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Bewegungsdaten: Einkaufsstraßen in Vorweihnachtsszeit wenig besucht

Österreichs Einkaufsstraßen wurden im Vergleich zum Vorjahr seit Mitte November deutlich weniger besucht, wie der Mobilfunkanbieter Drei gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Standort + Markt analysiert hat. Untersucht wurden gut besuchte Shopping-Meilen in Wien, Krems und Villach.

Dabei hat sich herausgestellt, dass die Lockerungen ab 7. Dezember lediglich der Mariahilfer Straße in Wien eine signifikante Besserung gebracht hat.

Weniger Menschen unterwegs

Gemessen wurden die Tagesdurchschnittsfrequenzen von Montag bis Samstag und mit den Vorjahresdaten verglichen. Auf den 2 meistfrequentierten Einkaufsstraßen in Wien - die Mariahilfer Straße und die Kärntner Straße - und in den Innenstädten von Villach und Krems waren ab dem harten Lockdown von 16. November bis 6. Dezember zwischen 48,6 Prozent (Krems) und 84,1 Prozent (Kärntner Straße Wien) weniger Menschen unterwegs.

Der Frequenzrückgang in den Wochen seit dem weichen Lockdown von 7. bis 25. Dezember belief sich zwischen 16,6 Prozent auf der Mariahilfer Straße Wien und 47,2 Prozent in Villach. Der Montag vor dem harten Lockdown, an dem die Geschäfte noch geöffnet waren, wurde hingegen stärker zum Einkaufen genutzt.

Kleinere Städte frequentierter

Generell brachte der harte Lockdown allen 4 Einkaufsstraßen einen Frequenzrückgang von mindestens 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am meisten davon betroffen war die Kärntner Straße mit einem durchschnittlichen Minus von 81,3 Prozent. Der Rückgang auf der Mariahilfer Straße mit 66,6 Prozent war stärker als jener in den Innenstädten von Villach und Krems.

Dies könnte daran liegen, dass Zentren kleinerer Städte nicht nur von Einkäufen, sondern auch von Arbeit, Wohnen und Ämtern profitieren. Größere hingegen haben primär eine Shopping- und Tourismus-Funktion.

Umsatz

Für manche Händler gab es trotz des Frequenz-Rückgangs einige Tage, an denen die Umsätze des Vorjahrestages übertroffen wurden. Vermutet wird, dass die Österreicher gezielter geshoppt und dabei mehr ausgegeben haben. 

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