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Bedrohliche Bilder von Vulkanausbruch im Kongo

Der Vulkan Nyiragongo ist nach 19 Jahren wieder ausgebrochen. Rauch und Feuer erhellen bedrohlich den Nachthimmel, was für beklemmende Fotos sorgt.

Bei der Begeisterung für diese Naturschauspiele darf man nicht vergessen, dass Menschenleben auf dem Spiel stehen. Im Gegensatz zum Vulkan Fagradalsfjall in Island, ist der Nyiragongo keine Attraktion für Einheimische und Touristen, sondern lebensgefährlich. Er liegt nur 10 Kilometer von der Stadt Goma entfernt, die 2 Millionen Einwohner*innen hat.

Menschen auf der Flucht

Tausende Menschen aus Goma sind derzeit auf der Flucht. "Jetzt fließt die Lava auf das Stadtzentrum zu, ähnlich wie beim Ausbruch im Jahr 2002", sagt der Vulkanologe Dario Tedesco Reuters. Damals starben 250 Menschen, rund 120.000 wurden obdachlos.

Die Lavamassen haben bereits den Flughafen der Stadt erreicht. Es sei ungewiss, ob sie bis zur Innenstadt vordringen oder vorher stoppen könnten, sagt der Vulkanologe Tedesco. Es öffneten sich neue Spalten im Vulkan.

Die Eruption hatte bei vielen Bewohner*innen der Stadt zu Panik geführt. Zum Teil flohen sie in Richtung der Grenze zum nahe gelegenen Ruanda. Die Behörden setzten einen Evakuierungsplan in Kraft. Er ist am Samstag aktiviert worden. Der Nyiragongo gehört zu den weltweit aktivsten Vulkanen.

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