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Sicherheit

Bill Gates: Bioterrorismus könnte Millionen Menschen töten

Microsoft-Gründer Bill Gates hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz laut dem britischen Guardian davor gewarnt, dass sich Terroristen Viren zunutze machen und damit Millionen Menschen töten könnten. „Es wäre gut möglich, dass die nächste Epidemie auf einem Computerbildschirm eines Terroristen beginnt“, so Gates. Durch genetische Modifikation könnte etwa eine synthetische Version der Pocken oder der Grippe entstehen.

Ein sich über die Atemluft schnell verbreitender Virus könnte demnach rund 30 Millionen Menschen innerhalb eines Jahres töten. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass sich ein solches Szenario in den nächsten zehn oder 15 Jahren zutrage, so Gates. Staaten sollen sich darauf ähnlich gut vorbereiten, wie für einen konventionellen Krieg.

Spanische Grippe

„Der Umstand, dass eine globale Pandemie in jüngster Vergangenheit nicht aufgetreten ist, bedeutet nicht, dass es nicht wieder passieren kann“, so Gates. Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Spanische Grippe, die 1918 bis 1920 Millionen Menschen das Leben kostete. Historiker gehen heute von bis zu 100 Millionen Toten aus.

Es ist nicht das erste Mal, dass Gates vor einer globalen Pandemie warnt. Ende des vergangenen Jahres sagte er in einem Interview mit der BBC etwa, dass die Welt aktuell nicht bereit sei, mit einer hochansteckenden Krankheit gut umzugehen.

Gates hat sich in den vergangenen Jahren umfangreich dem Kampf gegen ansteckende Krankheiten wie Malaria gewidmet und hierfür Millionen gespendet.

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Thomas Prenner

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