Digital Life
27.05.2016

Crash: Zu viel Vertrauen in Teslas Automatiksysteme

Ein Tesla Model S, das Adaptive Cruise Control (AAC) aktiviert hatte, krachte auf einer Schweizer Autobahn in einen stehenden Lastwagen.

Dass Systeme zum automatisierten Fahren nicht für alle Verkehrssituationen gerüstet sind, verschweigen auch die Hersteller nicht. Manche Nutzer scheint dies offenbar aber nicht zu interessieren. Auf einer Schweizer Autobahn krachte vor kurzem ein Tesla Model S, das Adaptive Cruise Control (ACC) eingeschaltet hatte, gegen einen stehenden Lastwagen.

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Der Fahrer schob die Schuld auf das Auto und beklagte, dass das System den auf der linken Spur der Autobahn stehenden Lastwagen nicht erkannt und kein Bremsmanöver eingeleitet habe, berichtet CNet. Tesla weist jedoch in der Gebrauchsanweisung für das System darauf hin, dass die Cruise-Control auf stehende Fahrzeuge nicht reagiere. Das gelte besonders für Situationen, in denen Fahrzeuge schneller als 80 km/h fahren.

Teslas Automatiksysteme, besonders der vor einem halben Jahr veröffentlichte Autopilot, werden im Netz gerne und häufig dokumentiert. Videos, in denen sich ein Mann während der Fahrt auf die Rückbank setzte, sind dort ebenso zu sehen, wie Clips, in denen zu sehen ist, wie die Funktion versagt oder einen Unfall verhinderte.