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Das Internet nimmt Abschied von Fucking

Aus "Fucking" wird "Fugging": Der Ortsteil der oberösterreichischen Gemeinde Tarsdorf (Bezirk Braunau) wird ab 2021 einen neuen Namen erhalten. Das hat der Gemeinderat beschlossen.

Diese Meldung geht um die Welt: Internationale Medien berichten über die Namensänderung und in den sozialen Netzwerken gibt es wohl ein letztes Mal einen regelrechten Witze-Reigen über den Namen der kleinen Gemeinde.

Abschied von Fucking

"No more Fuc*ing in Austria" oder "Fuc*ing is over", ist in den entsprechenden Postings häufig zu lesen. Zahlreiche Postings schafften es allerdings gar nicht erst durch die strengen Filter der sozialen Medien. Instagram verbietet etwa den Tag "Fucking" generell. Insofern sind die meisten Fugging-Memes abseits von Facebook und Instagram zu finden.

Auf Reddit sorgte die Umbenennung des Ortes beispielsweise für zahlreiche Kommentare. User posteten ähnliche Ortsnamen mit zweifelhafter Doppelbedeutung, beispielsweise "Arschlochwinkel" oder "Fickmühlen". Ein anderer User weist darauf hin, dass es immer noch "Oberfucking" und "Unterfucking" gibt - diese beide Ortsteile befinden sich nur eine Autostunde von Fucking entfernt.

Zahlreiche Orte mit ähnlichen Namen

Wer Gefallen an schlüpfrigen Ortsnamen hat, kann sich auch auf der "Vaguely Rude Places Map" umsehen. Dort werden Ortsnamen gesammelt, die im Englischen diesen Sinn für Humor bedienen. Allein in Europa sind auf der interaktiven Karte rund 130 Orte gelistet.

2018 wurde Fucking Teil des "Premium Places"-Programms von Pornhub. Demnach erhalten alle Bewohner des Ortes einen kostenlosen Zugang zu Pornhub Premium. Ob Fugging nun aus dem "Premium Places"-Programm des Porno-Portals fliegt, ist noch nicht klar. Derzeit ist der Ort noch gelistet.

Kein Kommentar von der Ortschefin

Die Ortschefin wollte die Umbenennung in Fugging übrigens nicht näher kommentieren. Immer wieder war man in der Gemeinde mit Ortstafeldiebstählen und diversen Scherzen, vor allem in sozialen Medien, konfrontiert. Offenbar ist der Rummel nun zu viel geworden.

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