Zur mobilen Ansicht wechseln »

iPhone X Edward Snowden: Sorgen wegen Apples Face ID.

Apples neues iPhone X kann mittels Gesichtserkennung entsperrt werden
Apples neues iPhone X kann mittels Gesichtserkennung entsperrt werden - Foto: Apple
Der Whistleblower spricht dem Gesichtserkennungssystem ein „robustes Design“ zu, befürchtet aber, dass eine für Missbrauch anfällige Technik normalisiert werden könnte.

Am Dienstag stellte Apple sein neues iPhone X mit Gesichtserkennung vor. Face ID soll die Identifizierung mittels Fingerabdruck bei dem Smartphone ersetzen. Die Begeisterung darüber hält sich zumindest beim Whistleblower Edward Snowden in Grenzen. Er attestiert dem biometrischen System von Apple auf dem Kurznachrichtendienst Twitter zwar ein „überraschend robustes Design“, warnt aber auch davor dass durch eine Technologie, die für Missbrauch anfällig ist, normalisiert werden könnte.

 

 

Datenschützer warnen bereits seit längerem vor dem Einsatz von Gesichtserkennung zu Überwachungszwecken. Erst einmal im Gebrauch, würden die Einsatzmöglichkeiten der Technik absehbar ausgeweitet werden, heißt es etwa, wie CNet berichtet, bei der American Civil Liberties Union (ACLU). Die Privatsphäre der Bürger könnte dadurch empfindlich eingeschränkt werden.   

Apple ist nicht das einzige Unternehmen, das auf die biometrische Technik setzt. Gesichtserkennung kommt etwa auch bei Samsung- und Microsoft-Geräten zum Einsatz.

(futurezone) Erstellt am 13.09.2017, 07:35

Kommentare ()

Einen neuen Kommentar hinzufügen

( Abmelden )

Dein Kommentar

Antworten folgen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?