© Erste Bank

Digital Life
04/18/2019

Erste Bank lässt per Gehirnstrom-Messung in die Zukunft schauen

Anlässlich der 200-Jahr-Feiern von Erste Bank und Sparkassen kann sich jeder seine Gehirnströme messen und visualisieren lassen.

Für das Aufzeichnen und Analysieren unserer Gehirnaktivität waren bis vor kurzem komplexe neurologische Geräte notwendig. Durch den technologischen Fortschritt gibt es mittlerweile handliche mobile Geräte, die Gehirnströme messen und auswerten können. Abseits von medizinischen Behandlungen werden diese in Kombination mit entsprechenden Apps heutzutage auch oft zum Meditieren eingesetzt, da Tiefenentspannung sich in der Gehirnaktivität ablesen lässt und auf diese Weise trainiert werden kann.

Gedankenexperiment zur 200-Jahr-Feier

Diese technischen Möglichkeiten machen sich auch Erste Bank und Sparkassen zunutze. Anlässlich des 200-Jahr-Gründungsjubiläums, das die Bankengruppe das gesamte Jahr begleiten wird, lädt diese zu einem Gedankenexperiment ein. Im Rahmen von Veranstaltungen, aber auch in ausgewählten Filialen, können Besucher mittels EEG-Gerät einen Blick in ihre eigene Zukunft werfen und ihre Gedanken dazu von einer Applikation visualisieren lassen.

Heraus kommt nach der zweiminütigen Prozedur, in der man sich - geführt von einer Stimme - die Zukunft in fünf oder zehn Jahren vorstellen soll, ein abstraktes individuelles Bild aus bunten Farben und Formen, die ineinander fließen. Für die Umsetzung verantwortlich zeichnet die Wiener Firma BPNXT, die auch an der kreativen Gestaltung des 200-Jahr-Logos der Bank beteiligt war. Sie hat ein Programm entwickelt, das die gemessenen Hirnströme in eine visuelle Form gießt.

„Der Gründungsgedanke der Sparkassen basiert auf der Idee, allen Menschen Zugang zu Wohlstand zu bieten und dadurch eine positive Zukunft zu ermöglichen. Die Zukunft ist gleichzeitig etwas sehr persönliches. Mit dem Future Vision Headset kann man allein durch die Gedanken an seine eigene Zukunft sein eigenes, ganz individuelles Logo erzeugen“, erklärt Mario Stadler, Marketingleiter der Erste Bank.

Sieben Sensoren messen Gehirnaktivität

Technisch gesehen misst das Gerät, das wie eine Brille aufgesetzt wird, über sieben Sensoren die Gehirnaktivität. Zwei der Sensoren sind an der Stirn angebracht, zwei hinter den Ohren. Darüber hinaus sind drei weitere Referenzsensoren verbaut. Sie können die Gehirnsignale in den fünf bekannten Frequenzregionen Gamma (32-100 Hz), Beta (13-32 Hz), Alpha (8-13 Hz), Theta (4-8 Hz) und Delta (0,5-4 Hz) messen, die je nach Zustand der Gehirnaktivität und Gemütslage stärker und schwächer ausgeprägt sind.

"Wir haben viel experimentiert und interpretieren die Messungen so, dass unterschiedliche Farben, Formen, Größen, Bewegungen, aber auch verschieden ausgeprägte Grade der Schärfe und Unschärfe herauskommen. Das grafische Ergebnis ist immer einzigartig, da je nach Aktivität und Entspannung der Peron, andere Messergebnisse erzielt werden", sagt Stefan Kainbacher von BPNXT.

Bei Erste Bank und Sparkassen betont man ebenfalls den kreativen und spielerischen Ansatz. Das Bild, das Anleihen an dem aktuellen 200-Jahr-Logo der Bank nimmt, solle zum Nachdenken über die eigene Zukunft anregen. Analog zur aktuellen Kampagne „Glaub an dich“ bekomme man so ein individuelles, persönliches Logo, das vor Ort auch gleich ausgedruckt werde. Wer das Gedankenexperiment ohne EEG-Brille durchspielen möchte, kann dies unter sparkasse.at/200jahre ausprobieren. 

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit Erste Bank und Sparkassen. Die redaktionelle Verantwortung obliegt der futurezone-Redaktion.