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Leak

Ex-Microsoft-Mitarbeiter zu drei Monaten Haft verurteilt

Der ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter Alex Kibkalo wurde von einem US-Gericht zu einer Haftstrafe von drei Monaten sowie eine Geldstrafe von 100 Dollar verurteilt. Kibkalo soll eine frühe Version von Windows 8 an einen französischen Blogger weitergegeben haben und hat somit Betriebsgeheimnisse verraten.

Er gab auch Teile jener Software, die überprüft, ob eine lizenzierte Version von Windows verwendet wird, weiter. Er wird jedoch nicht mehr sehr viel Zeit absitzen müssen, denn seine Zeit in der Untersuchungshaft wird ihm angerechnet. So dürfte er bereits kommenden Donnerstag entlassen werden.

Durchsuchung von Hotmail-Konto

Kibkalo hatte sich bereits vor Gericht für schuldig bekannt. Der russische Software-Entwickler war in Libanon für Microsoft tätig. Der Fall sorgte nicht durch den Leak, sondern vielmehr die Ermittlungsmethoden von Microsoft für Aufsehen.

Microsoft ließ den Hotmail-Account von Kibkalo durchsuchen und wies bei Bekanntwerden darauf hin, dass das erlaubt sei. Später entschuldigte man sich dafür und überarbeitete die Nutzungsbedingungen, sodass in derartigen Fällen künftig nur mehr die zuständigen Ermittlungsbehörden eine ähnliche Untersuchung beantragen können.

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