Digital Life
07.10.2016

Facebook bringt Virtual-Reality-Emojis mit Gestensteuerung

Gestik steuert Mimik: Ballt der User drohend die Faust, bekommt sein Avatar in der virtuellen Realität einen wütenden Gesichtsausdruck.

Virtual Reality soll zukünftig nicht nur für Computerspiele und Pornos genutzt werden, sondern auch für die soziale Interaktion. Deshalb hat Facebook im Rahmen der Konferenz Oculus Connect 3 die Entwicklung von VR-Emojis angekündigt.

Diese sollen zukünftig in virtuellen Besprechungen und Treffen zum Einsatz kommen. Da bei diesen VR-Meetings üblicherweise gesprochen und nicht getippt wird, hat sich Facebook eine andere Methode überlegt, um die Emojis einzugeben: Gesten.

Hebt man beide Hände über den Kopf, stellt das Gesicht des Avatars die Emotion Freude dar. Wird die Faust drohend erhoben, wird das virtuelle Gesicht wütend. Zieht man die Schultern und Handflächen nach oben (Shruggie), bekommt der Avatar ein verwirrtes Gesicht. Legt man die Hände seitlich an die Wangen, wird ein geschockter Gesichtsausdruck gezeigt.

Diese Gesten könnten etwa mit den Oculus Touch-Controllern eingegeben werden, oder mit der Hilfe von Hand-Tracking-Geräten. Leap Motion bietet etwa ein Zusatzmodul an, das an die Oculus Rift VR-Brille angebracht wird und Handbewegungen erkennen kann.