ALASKA AIR BUYS VIRGIN AMERICA

© EPA / INGRID BARRENTINE / ALASKA AIR / HANDOUT

Digital Life
11/17/2020

Flugzeug kollidiert auf Landebahn mit Bär

Nach dem Aufsetzen traf ein Passagierflugzeug in Alaska einen von zwei Braunbären, die über die Landebahn liefen.

Auf einem Flughafen in Yakutat, Alaska, kam es am vergangenen Wochenende einen Vorfall, den es so bisher noch nicht gegeben hat. Eine Boeing 737-700 der Alaska Airlines kollidierte kurz nach dem Aufsetzen auf der Landebahn mit einem Braunbären. Das Tier hinterließ eine tiefe Delle im linken Triebwerk des Passagierflugzeugs, Menschen wurden bei dem Zusammenstoß aber nicht verletzt.

Muttertier tot

Wie Anchorage Daily News berichtet, spürten die Piloten den Aufprall. Ein Braunbär wurde später tot neben der Landebahn gefunden. Es handelte sich um ein Muttertier, das gemeinsam mit seinem Jungen über das Flughafengelände gelaufen war. Das Bärenjunge entkam unverletzt. Zehn Minuten vor dem Unfall hatten Flughafenmitarbeiter das Gelände überprüft und hatten die Freigabe zur Landung erteilt.

Erstmals Bär

Sam Dapcevich, ein Sprecher des US-Verkehrsministeriums, teilte mit, dass dies der wohl erste Zusammenstoß eines Flugzeugs mit einem Bären war. In der Vergangenheit gab es bereits Kollisionen mit Rehen, Gänsen, Rentieren und anderen Tieren, niemals jedoch mit Bären. Der Flughafen von Yakutat ist nur teilweise umzäunt. Vorfälle mit Wildtieren gab es in der Vergangenheit schon öfters. Das Flughafenpersonal kontrolliert das Gelände deshalb vor jeder Landung und vertreibt anwesende Tiere, u.a. mit Pyrotechnik.

Adler wirft Lachs ab

Im Jahr 1987 musste ein Flugzeug eine ungeplante Landung in Yakutat einlegen, weil ein Adler beim Abflug im 300 Kilometer entfernten Juneau einen Lachs auf die Frontscheibe des Flugzeugs fallen ließ. Bis auf einen Fettfleck und ein paar auf der Scheibe klebende Fischgräten blieb das Flugzeug dabei aber schadlos.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.