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Digital Life
03/19/2020

Hacker versprechen, in der Corona-Krise keine Spitäler anzugreifen

Cyberkriminelle wollen mit Angriffen auf medizinische Einrichtung warten, bis sich die Corona-Situation beruhigt hat.

Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen wurden in der Vergangenheit vielfach Opfer von Cyberkriminellen. Beispielsweise wurden die IT-Systeme von Spitälern mit Ransomware infiziert und in der Folge Lösegeld für die Entschlüsselung der Daten erpresst.

Die auf IT-Sicherheit spezialisierte Website Bleeping Computer hat nun Cybercrime-Gangs kontaktiert, die sich auf das schmutzige Geschäft mit Erpressungssoftware spezialisiert haben. Angesprochen, auf die Frage, ob sie auch die Corona-Krise für ihre Zwecke nutzen werden, erklärten einige Hacker sogar einen zwischenzeitlichen Waffenstillstand.

Hacker wollen abwarten

"Wir stoppen auch alle Aktivitäten gegen alle Arten von medizinischen Einrichtungen, bis sich die Situation mit dem Virus stabilisiert hat", verkündeten etwa die Cyberkriminellen, die hinter der Ransomware "Maze" stecken.

Die Drahtzieher hinter der DoppelPaymer-Ransomware wollen generell Spitäler und Krankenhäuser meiden. Sie gaben gegenüber Bleeping Computer an, sie würden IT-Systeme kostenlos entschlüsseln, für den Fall, dass sie fälschlicherweise eine medizinische Einrichtung angreifen.